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Oberlausitzer Landräte wollen Wolfsbestand regulieren

Der Görlitzer Landrat Stephan Meyer und sein Bautzner Kollege Udo Witschas haben sich wegen der Wölfe mit einem Schreiben an den sächsischen Umweltminister gewandt.

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Möchte den Wolfsbestand regulieren, der Görlitzer Landrat Stephan Meyer.
Möchte den Wolfsbestand regulieren, der Görlitzer Landrat Stephan Meyer. © Rafael Sampedro/foto-sampedro.de

Der Görlitzer Landrat Stephan Meyer (CDU) hat gemeinsam mit seinem Amtskollegen Udo Witschas aus Bautzen, ebenfalls CDU, einen Brief an den sächsischen Umweltminister Wolfram Günther (Grüne) geschrieben. Darin machen sich die beiden Oberlausitzer Landräte für eine Kontingentlösung beim Thema Wolfsabschuss im Jagdrecht stark. Dresden müsse dies im Bund einbringen.

Die heutige Verordnung zum Wolfsmanagement stamme aus dem Jahr 2014 und sei überholt, so Stephan Meyer. Er müsse sich zunehmend gegenüber betroffenen Tierhaltern und auch Jägern rechtfertigen, so der Landrat. Wölfe, die krank sind oder Weidetiere reißen, müssen entnommen werden können, sagt er.

Im Fall des Problemwolfes bei Löbau, in Krappe, gebe es nach wie vor keine Rechtssicherheit für einen Abschuss des Tieres. Hier hatte ein Wolf in der Vergangenheit immer wieder in einem Gehege von Damwild Tiere gerissen. Ein Problem: die Höhe der Umzäunung an einer Stelle. Von innen gesehen ist sie korrekt, von außen allerdings nach den jetzigen Vorgaben zu niedrig. Der Grund ist die Beschaffenheit des Geländes. (SZ/mk)