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Ein bisschen Optimismus, bitte

Wir sollten uns von der Pandemie nicht zu sehr herunterziehen lassen, findet SZ-Redakteur Matthias Klaus

© nikolaischmidt.de

Der neuerliche Teil-Lockdown ist für alle Betroffenen ein heftiger Schlag ins Kontor. War er abzusehen? Vielleicht. Gerade hatten sich Gastronomie, Hotellerie, Sport- und Freizeitveranstalter wieder ein kleines bisschen aufgerappelt, schon ist es wieder vorbei. Das ist bitter, zweifellos. Und selbst der Handel, bisher nicht vom Teil-Lockdown betroffen, klagt. Die Kunden bleiben aus, aus unterschiedlichen Gründen. 

Nein, es ist nicht schön, mit Maske Klamotten oder Schuhe anzuprobieren. Es ist nicht schön, wegen jedem kleinen Einkauf im Supermarkt extra einen Wagen zu nehmen - ich wurde deswegen schon im Norma im City-Center deswegen ermahnt. Es ist nicht schön, Kassiererinnen hinter Plexiglasscheiben sitzen zu sehen. Gibt es eine Alternative? Nein. 

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Und was vor allem nicht schön ist: Wer weiß, wie es nach dem Monatsende weitergeht? Wie werden sich die Infektionszahlen entwickeln? Das kann heute niemand sagen.  Droht der nächste Teil-Lockdown? Oder die dritte Welle? Gut, genug der pessimistischen Gedanken. Von der gegenwärtigen Situation  herunterziehen zu lassen, ist wahrscheinlich das Schlimmste, was man machen kann. Ein bisschen Optimismus kann uns, so schwer es fallen mag, in diesen Zeiten nicht schaden. Es wird eine Zeit nach Corona geben.

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