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Görlitz

Einige waren Ostern berauscht unterwegs

Ein Mann will sich nicht kontrollieren lassen, ein anderer schlägt Frau und Jugendliche und noch vieles mehr passierte.

Symbolbild.
Symbolbild. © Marko Förster

Eine Streife des Polizeirevieres Görlitz führte am Ostersonntag, um 7 Uhr, in Markersdorf auf der Kirchstraße eine Verkehrskontrolle durch. Hierbei wurde ein 57-jähriger deutscher Fahrradfahrer angehalten und kontrolliert. Sein deutlicher Alkoholgeruch in der Atemluft hatte einen Alkoholtest zur Folge. Das Ergebnis: 2,16 Promille. Die Polizisten ordneten eine Blutentnahme an und erstatteten Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr.

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Ebenfalls am Sonntag kontrollierten um 16.45 Uhr Beamte des Polizeirevieres Görlitz in Kodersdorf auf der Torgaer Straße einen 20-jährigen deutschen Fahrer eines VW Golf. Ein Drogentest verlief bei dem jungen Mann positiv auf Cannabis. Die Polizisten ordneten eine Blutentnahme an.

Bei einer Verkehrskontrolle ist die Polizei auch schon am Karfreitag, um 15.50 Uhr, auf der Friedhofstraße fündig geworden. Angehalten und kontrolliert wurde hier ein 43-jähriger deutscher Audi-Fahrer. Dieser war nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis, berichtet die Polizei. Doch damit nicht genug. Ein Drogentest reagierte positiv auf Amphetamine. Eine Blutentnahme wurde angeordnet. Die Polizei hat in allen Fällen die Ermittlungen aufgenommen.

Und auch in Rietschen hielt die Polizei am Lindenweg, am Karfreitag, um 19.30 Uhr, eine 30-jährige deutsche VW-Fahrerin an. Auch bei ihr führte Alkoholgeruch in der Atemluft zu einem Alkoholtest. Das Ergebnis: 0,62 Promille. Dies stellt eine Ordnungswidrigkeit dar, mit welcher sich abschließend die Bußgeldstelle beschäftigen wird.

Keine Lust zur Kontrolle

Auf der Straße zwischen Weißkeißel und Weißwasser wollte am Sonntag, um 10.40 Uhr, eine Streife des Polizeirevieres Weißwasser den Fahrer eines Peugeot kontrollieren. Trotz minutenlanger Hinterherfahrt mit eingeschaltetem Anhaltesignal und Blaulicht fuhr der Mann weiter in das Stadtgebiet von Weißwasser, schildert die Polizei. Dort musste er verkehrsbedingt an einer Ampel anhalten. Diese Gelegenheit nutzten die Polizisten und sprachen den Fahrer an. Dieser gab zu verstehen, dass er sich nicht kontrollieren lassen will und weiterfahren werde. Dies verhinderten die Polizisten. Der 21-jährige Deutsche hatte keine Personaldokumente dabei. Diese brachten dann Angehörige zum Kontrollort. Einen Führerschein konnte der Mann nicht vorzeigen. Polizeiliche Ermittlungen ergaben aber, dass er im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Die Polizisten erstatteten Anzeige.

Feuerwehr legt einen Schaumteppich

Am Sonntagabend rückte die Feuerwehr in Bad Muskau zum Uferweg aus. Dort brannten Sträucher. Der 59-jährige Grundstücksbesitzer hatte kalte Asche des Vortages unter Sträuchern verteilt. Offensichtlich befand sich darin aber noch Glut, so dass es zum Brand kam, schildert die Polizei. Auch eine Böschung ist in Brand geraten. Die Feuerwehr legte einen Schaumteppich und verhinderte so Schlimmeres. Personen wurden nicht verletzt.

Diebe sind selbst zu Ostern unterwegs

Am Freitagabend sind unbekannte Täter gewaltsam in einen Fiat in Görlitz auf dem Mühlweg eingedrungen. Aus dem Auto haben sie dann ein Navigationsgerät gestohlen. Der Gesamtschaden beläuft sich auf rund 400 Euro.

In der Nacht zum Sonnabend haben zudem unbekannte Täter in Görlitz im Bereich Rauschwalder Straße/Leipziger Straße die Frontscheibe eines Volkswagens eingeschlagen. Aus dem Fahrzeug wurde nichts gestohlen, so die Polizei.

Außerdem sind Diebe in der Nacht von Donnerstag zu Freitag in einer Gartensparte in Görlitz/Weinhübel aktiv gewesen. Sie gingen dann zur Kastanienallee und dort zu einem Gartenhaus. Hier beschädigten sie eine Kamera und die Alarmanlage, berichtet die Polizei. Die Einbrecher drangen gewaltsam in das Haus ein und stahlen Getränke und Lebensmittel. Der Gesamtschaden beläuft sich auf rund 100 Euro.

Mann schlägt Frau und Jugendliche auf Spielplatz

Am Sonnabendabend kam es in Bad Muskau auf einem Spielplatz in einem Wohngebiet zu einer Körperverletzung. Nachdem sich Kinder und Jugendliche gestritten hatten, begab sich der Vater eines der Kinder zum Spielplatz. Der 35-jährige bulgarische Mann, dessen Kind ebenfalls auf dem Spielplatz war, schlug dann eine 36-jährige Frau sowie zwei 16-Jährige. Hierbei handelt es sich um deutsche Personen. Auch ein siebenjähriger polnischer Junge wurde geschlagen. Ein durchgeführter Alkoholtest beim Bulgaren ergab ein Ergebnis von 2,18 Promille. Der Kriminaldienst des Polizeirevieres Weißwasser ermittelt wegen Körperverletzung.

Wildunfall endet tragisch

Tragisch endete am Sonnabend, 22.35 Uhr, für ein trächtiges Muttertier der Zusammenstoß mit einem Auto. Eine 51-jährige Fahrerin eines Mazdas war von Weißwasser in Richtung Halbendorf unterwegs. In Höhe der Bahngleise der Waldeisenbahn kam es zum Zusammenstoß mit einem Reh, welches plötzlich die Fahrbahn querte. Das Tier verendete an der Unfallstelle, ebenso die beiden ungeborenen Jungen. Der Mazda war nicht mehr fahrbereit. Es entstand ein Schaden von rund 2.500 Euro.

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