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Görlitz streicht Lob für Vorzeigeprojekt ein

Der Brautwiesenbogen in der Innenstadt beeindruckt auswärtige Gäste. Und das nicht nur wegen der neuen Nutzung alter Gebäude.

Die neue Waldorfschule im alten Güterbahnhof ist Teil des Brautwiesenbogens in der westlichen Innenstadt.
Die neue Waldorfschule im alten Güterbahnhof ist Teil des Brautwiesenbogens in der westlichen Innenstadt. © Nikolai Schmidt

Die Regensburger Planungs- und Baureferentin Christine Schimpfermann als Geschäftsführerin der Arbeitsgemeinschaft Historische Städte zeigte sich jetzt bei einem Treffen der AG in Görlitz beeindruckt.

Vor allem lobte sie den Brautwiesenbogen, ein Projekt, das die Stadt zur nachhaltigen Aufwertung ihrer westlichen Innenstadt vorantreibt: „Görlitz hat sich für den richtigen Weg entschieden. Lebensfähig und lebenswert sind zukünftig die Städte, in denen es gelingt, vielfältige Funktionen und Nutzungen wieder näher aneinanderzuführen und dafür die Potenziale vorhandener Bauten und brachgefallener Flächen zu nutzen."

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Es geht auch ums Stadtklima

Der hohe Aufwand in der Vorbereitung solcher Gesamtprojekte mit Einbeziehung vieler Akteure einschließlich der Bürgerschaft bilde die Grundlage für den Erfolg in zwei Schwerpunkten, die alle Städte der AG gleichermaßen betreffen: die breite gesellschaftliche Anerkennung der Teilprojekte sowie ein Lösungsansatz für die klimagerechte Entwicklung auf städtischer Ebene.

Der Görlitzer OB Octavian Ursu sagt: „Gerade diese beiden Aspekte motivieren mich, mein Ziel der klimaneutralen Stadt Görlitz 2030 erneut zu bekräftigen. Dieses verknüpfe ich mit dem Streben nach zukunftsorientierter wirtschaftlicher Entwicklung in unserer Stadt.“

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