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Sachsen setzt auf ein Impfzentrum im Kreis

Der Landrat hatte drei Zentren gefordert, entschieden ist noch nichts. Auch nicht, ob es möglicherweise weitere Einschränkungen gibt.

Wenn es denn einen Impfstoff gegen Corona geben sollte, wird er nach derzeitigen Plänen von einem Zentrum im Kreis verteilt, plus mobilen Impfteams.
Wenn es denn einen Impfstoff gegen Corona geben sollte, wird er nach derzeitigen Plänen von einem Zentrum im Kreis verteilt, plus mobilen Impfteams. © dpa/Julian Stratenschulte

Das sächsische Sozialministerium sieht nach derzeitigen Plänen pro Landkreis und kreisfreie Stadt eine festes Impfzentrum gegen das Coronavirus vor. Das bestätigte die Behörde auf Nachfrage der SZ. Landrat Bernd Lange (CDU) hatte zuvor im Sozialausschuss des Kreises gefordert, dass es im Kreis drei Impfzentren geben sollte.

Im Gesundheitsministerium werde derzeit die Impf-Logistik geplant. Neben den festen Impfzentren sind demnach mobile Impfteams im Gespräch, heißt es aus dem Sozialministerium. Laut Landratsamt befinde sich der Kreis im Gespräch zum Thema Impfzentren mit der Staatsregierung.

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Landrat Bernd Lange hatte seine Forderung nach drei Impfzentren mit der Größe des Landkreises begründet.

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Ob es wegen der anhaltend hohen Corona-Fallzahlen weitere Einschränkungen im Kreis Görlitz geben wird, ließ das Sozialministerium offen. Denn, so teilt die Behörde mit: "Laut Corona-Schutz-Verordnung können die Landkreise und kreisfreien Städte explizit selbst abhängig von der aktuellen Infektionslage Maßnahmen ergreifen, um das Infektionsgeschehen einzudämmen." Dazu gehören demnach auch weitreichendere Beschränkungen. Laut Landkreis stehe man dazu in Kontakt mit der Landesregierung. Sie treffe die konkreten Festlegungen, hieß es aus dem Landratsamt.

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