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Blockhausbrücke wird zur Baustelle

Der Görlitzer Stadtrat hat den Bau beschlossen. Noch in diesem Jahr beginnen die ersten Arbeiten.

Die Blockhausbrücke in Görlitz wird durch einen Neubau ersetzt.
Die Blockhausbrücke in Görlitz wird durch einen Neubau ersetzt. © nikolaischmidt.de

Mit einem einstimmigen Votum hat der Görlitzer Stadtrat am Donnerstagabend den Ersatzneubau der Blockhausbrücke beschlossen. Ende des Jahres sollen die vorbereitenden Arbeiten starten. Der eigentliche Bau beginnt Anfang 2021.

Die Kosten liegen bei vier Millionen Euro. Die Gesamtfinanzierung ist nach Auskunft der Stadt gesichert. Sie muss nur 325.000 Euro beisteuern, der Rest kommt aus anderen Quellen. Die neue Blockhausbrücke wird rund einen Meter höher sein als die jetzige Querung. Das erfordert eine entsprechende Zufahrt: Die Straßenbaustelle wird von der Sattig- bis zur Einmündung Bahnhofstraße reichen. Die Höherlegung ist wegen der Bahnverbindungen nötig, die unter der Brücke hindurchführen. Für die beabsichtigte Elektrifizierung fordert die Deutsche Bahn eine lichte Höhe der Unterführung von 6,20 Meter. 

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Behelfsbrücke für Fußgänger geplant

Während die Blockhausbrücke gebaut wird, soll direkt daneben eine Behelfsbrücke für Fußgänger errichtet werden. Das heißt, Autofahrer müssen während der Bauzeit einen Umweg fahren, Fußgängern bleibt der Umweg erspart. Die Behelfsbrücke hat exakt die gleiche Spannweite wie die in die Jahre gekommene Kidrontalbrücke. 

Wenn die neue Blockhausbrücke fertig ist, wird die Aluminium-Behelfsbrücke abgebaut – und im Kidrontal als Ersatz für die jetzige Holzbrücke weiterverwendet. Ein genauer Zeitpunkt dafür steht aber noch nicht fest. Der Bau der Blockhausbrücke wird mindestens zwei Jahre dauern, also bis Ende 2022. Es kann jedoch immer zu Verzögerungen kommen. Im Fördermittelbescheid ist ein Bewilligungszeitraum bis Ende 2023 angegeben, sodass die Stadt noch ein Jahr Luft hat.

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