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Übernachtungszahlen in Görlitz brechen ein

Im Januar wurden nur 4.000 Betten gebucht. Vor einem Jahr waren es fast 13.000. Doch auch die Zahl der geöffneten Hotels sank.

Burkhard Kämmerer, Inhaber des Hotels Silesia auf der Biesnitzer Straße in Görlitz, nutzt die Corona-Zeit, um sein Hotel weiter zu sanieren.
Burkhard Kämmerer, Inhaber des Hotels Silesia auf der Biesnitzer Straße in Görlitz, nutzt die Corona-Zeit, um sein Hotel weiter zu sanieren. © Martin Schneider

Mitten in der Corona-Pandemie wurden im Januar in Görlitz lediglich 3.981 Übernachtungen gebucht. Das geht aus den Statistischen Monatszahlen hervor, die die Stadtverwaltung jetzt veröffentlicht hat. Zum Vergleich: Voriges Jahr im Januar wurden 12.708 Betten gebucht. Wegen Corona sind touristische Übernachtungen verboten, erlaubt hingegen sind Geschäftsreisen und dergleichen. Im vergangenen Januar indes gab es noch keine Einschränkungen.

Noch drastischer ist der Einbruch der Ankünfte: Im Januar 2020 waren es 6.386, diesmal nur 1.070. Doch diese wenigen Menschen blieben fast doppelt so lange: Im Schnitt 3,7 Nächte. Vorigen Januar waren es 2,0. Die durchschnittliche Auslastung der angebotenen Betten lag diesen Januar gerade mal bei 7,3 Prozent. Voriges Jahr waren es immerhin noch 19,6 Prozent.

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Acht Betriebe waren geschlossen

Gleichzeitig ging auch die Zahl der geöffneten Betriebe insgesamt zurück: Von 44 auf 36. Die anderen acht waren im Januar dauerhaft geschlossen, manche nutzten die Zeit für Renovierungen oder Umbauten. Geschlossen blieben vier Hotels, zwei Hotel Garnis und zwei Pensionen. In der gesamten Statistik erfasst sind aber nur Betriebe mit mindestens zehn Betten.

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