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Görlitz

Generationswechsel beim Aktionskreis für Görlitz

Am Wochenende wurde ein neuer Vorstand gewählt. Dessen Mitglieder müssen jetzt entscheiden, wer der Vorsitzende wird.

Benedikt M. Hummel ist Geschäftsführer des Görlitzer Kulturservice im Vorstand des Aktionskreises.
Benedikt M. Hummel ist Geschäftsführer des Görlitzer Kulturservice im Vorstand des Aktionskreises. © Nikolai Schmidt

Der Verein Aktionskreis für Görlitz hat einen neuen Vorstand. Er wurde während einer Mitgliederversammlung am vergangenen Sonnabend gewählt.

Dem neuen Vorstand gehören Philipp Bormann, Benedikt M. Hummel, Anneliese Karst, Norbert Scheunert und Gabriele Melzer an. Nicht mehr dabei sind Prof. Dr. Robert Heimann, der frühere Direktor des Schlesischen Museums Dr. Markus Bauer, und Rainer Müller. Müller, in Görlitz noch als früherer Chef der Deutschen Bank bekannt, war bisher Vorstandvorsitzender.

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Benedikt M. Hummel und Gabriele Melzer gehörten bereits zum Vorstand des Aktionskreises, als Schatzmeister beziehungsweise als stellvertretende Vorsitzende. "Natürlich geht mit dem neuen Vorstand eine gewisse Verjüngung einher", sagt Benedikt M. Hummel, der in Görlitz als Geschäftsführer des städtischen Kulturservices bekannt ist. Philipp Bormann wiederum war jahrelang rechte Hand von Theater-Intendant Klaus Arauner. Gabriele Melzer ist Chefin der Magnet-Werbung in Görlitz, Anneliese Karst engagiert sich für die Wiedereröffnung der Görlitzer Stadthalle.

Die Wahl des neuen Vorstandes geschah turnusmäßig, aber mit Verspätung. Wegen Corona musste die Versammlung mehrmals verschoben werden. Wer künftig den Vorsitz im Vorstand übernimmt, wer die übrigen Posten - werde in einem ersten Gespräch geklärt. "Das wird wahrscheinlich aber erst Anfang Juli stattfinden", sagt Benedikt M. Hummel. Dann wolle der Vorstand auch erklären, welche Pläne er für die Zukunft des Vereins hat, welche Dinge angegangen werden sollen.

Der Verein wurde im Herbst 1989 als "Aktionskreis zur Rettung der Stadt Görlitz" gegründet und setzte sich unter anderem dafür ein, den städtebaulichen Verfall aufzuhalten. Der Verein verstand sich von Anfang an als ein überparteilicher Anlaufpunkt, etwa für Bürger, Betriebe, Kirchen, Institutionen. Zuletzt lag sein Augenmerk auf der Stadtentwicklung, wozu der Verein Podiumsdiskussionen durchführte.

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