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Weniger Suizide im Kreis

Im Vergleich zu 1999 ist die Rate 2018 gesunken. Damit liegt der Landkreis in der sachsenweiten Tendenz.

Ein Rettungswagen unterwegs: In den vergangenen 20 Jahren nahmen sich im Kreis fast 1.000 Menschen das Leben.
Ein Rettungswagen unterwegs: In den vergangenen 20 Jahren nahmen sich im Kreis fast 1.000 Menschen das Leben. © Archiv

In den vergangenen 20 Jahren, von 1999 bis 2018, setzten im Landkreis Görlitz 909 Menschen ihrem Leben selbst ein Ende. 1999 nahmen sich demnach 54 Menschen das Leben, 2018 waren es 38. Laut Statistischem Landesamt bedeutet das einen Rückgang um 29,6 Prozent.

Dabei gibt es einzelne Jahre, die aus dem Raster fallen. 2002 beispielsweise nahmen sich im Landkreis Görlitz 58 Menschen das Leben, 2003 und 2007 noch 54. 2010 waren es hingegen 32.

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2018 betrug die Suizidrate im Landkreis 14,9 Selbstmorde je 100.000 Einwohner. 1999 lag die Rate bei 16,3. Laut Landesamt liegt der Kreis Görlitz damit in der Tendenz des Freistaates. Sachsenweit ging die Zahl der Suizide im Vergleich von 1999 zu 2018  zurück, insgesamt um 22,7 Prozent.  Insgesamt nahmen sich in Sachsen in diesem Zeitraum 13.702 Menschen das Leben, davon waren drei Viertel Männer ab 45 und über 65.

Bei den Frauen war vor allem die Altersgruppe 65 und älter betroffen. Sachsenweit wurde bei Frauen ein Rückgang der Suizide von 1999 bis 2018 um 22 Prozent festgestellt. Die weibliche Bevölkerung ging im Freistaat im gleichen Zeitraum um elf Prozent zurück. Häufigste gewählte Todesart bei Männern und Frauen war laut Statistischem Landesamt "Erhängen, Strangulieren oder Ersticken".  

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