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Großer Bahnhof fürs neue Jugendzentrum

Am Donnerstagabend wurde in Görlitz das Werk I offiziell eröffnet. Gleich vier Rathaus-Chefs waren dabei.

Christian Thomas und Theresa Zymek vom Second-Attempt-Verein, Ex-OB Siegfried Deinege und OB Octavian Ursu (v.l.) eröffnen am Donnerstagabend vor vielen Gästen das neue Zentrum für Jugend und Soziokultur „Werk I“ in Görlitz.
Christian Thomas und Theresa Zymek vom Second-Attempt-Verein, Ex-OB Siegfried Deinege und OB Octavian Ursu (v.l.) eröffnen am Donnerstagabend vor vielen Gästen das neue Zentrum für Jugend und Soziokultur „Werk I“ in Görlitz. © Pawel Sosnowski/pawelsosnowski.c

Theresa Zymek ist die Freude anzumerken am Donnerstagabend. 15 Jahre jung war sie, als 2011 die Idee für ein Görlitzer Jugendzentrum geboren wurde: „Mein großer Bruder hat mich damals mit zur Info-Veranstaltung in die Hochschule geschliffen.“ Knapp neun Jahre später steht sie nun auf der Bühne im Werk I und ist stolz, das Zentrum mit eröffnen zu dürfen.

Billiger als andere Städte

Neben vielen jungen Leuten ist fast die gesamte Stadtprominenz anwesend, darunter sogar vier Rathaus-Chefs: Rafal Gronicz aus Zgorzelec, Octavian Ursu aus Görlitz sowie Ursus Vorgänger Siegfried Deinege und Rolf Karbaum. Deinege war es, der das Zentrum in seiner Amtszeit maßgeblich nach vorn gebracht hat. „Es ist wichtig, dass sich jung und alt hier begegnen“, sagt er am Donnerstag. Und er freut sich über die Kosten von 4,4 Millionen Euro: „Das Zentrum in Bautzen hat über fünf, das in Hoyerswerda über sechs Millionen Euro gekostet. Da sind wir hier am billigsten.“

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