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Wie Görlitz das Stadtklima verbessert

Regenwasser speichern und neue Bäume pflanzen sind Pläne, die auch in anderen Städten Schule machen könnten. Doch es gibt auch Ideen, von denen sich die Stadt verabschieden musste.

Von Ingo Kramer
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Friedemann Dreßler vom Amt für Stadtentwicklung der Stadt Görlitz zeigt einen Plan zur möglichen Umgestaltung des Wilhelmsplatzes.
Friedemann Dreßler vom Amt für Stadtentwicklung der Stadt Görlitz zeigt einen Plan zur möglichen Umgestaltung des Wilhelmsplatzes. © Paul Glaser/glaserfotografie.de

In ihrer jüngsten Sitzung waren sich die anwesenden Görlitzer Stadträte mal ausnahmslos einig: Eine Machbarkeitsstudie soll herausfinden, ob es möglich ist, unter dem Wilhelmsplatz eine Regenwasserzisterne zu errichten und deren Wasser zu nutzen, um damit die Bäume auf dem Platz zu tränken und morgens die Wiesenfläche zu besprühen.

Gerade jetzt im Sommer würde Wasser ungemein helfen, den Platz zu kühlen und sein Klima somit attraktiver zu machen. Um das zu erreichen, hat Friedemann Dreßler vom Amt für Stadtentwicklung die Idee für „Wilhelms Wasserkraft“ entwickelt. Neben Zisterne und Bewässerung enthält sie auch noch ein Wasserspiel, das vielleicht auf der Seite zur Jakobstraße gebaut werden könnte. Geplant ist kein tiefer Brunnen, sondern eher eine Fontänenfläche mit Vernebelung und Sprühelementen. „Das würde für eine erfrischende Kühlung sorgen“, sagt der Stadtplaner.

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