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Zahl der Flüchtlinge an der Neiße steigt weiter

Allein von Freitag bis Montag waren es im Bereich Ludwigsdorf 80. Eine Gesamtzahl gibt es aber nicht.

Ein Flüchtling verbirgt sich in einem Kofferraum. Ein Foto, das die Bundespolizei Ludwigsdorf zur Verfügung stellte.
Ein Flüchtling verbirgt sich in einem Kofferraum. Ein Foto, das die Bundespolizei Ludwigsdorf zur Verfügung stellte. © Bundespolizei Ludwigsdorf

Die Bundespolizei in Ludwigsdorf hat am vergangenen Wochenende, zwischen Freitag und Sonntag 61 Migranten aufgegriffen. Das sagte der Sprecher der Inspektion, Michael Engler auf Nachfrage der Sächsischen Zeitung. Unter anderem wurden die illegal Eingereisten in Bad Muskau, Rietschen, Görlitz, Hagenwerder und an der Autobahn festgestellt.

Die Menschen kommen aus dem Iran, dem Irak und aus Syrien. Am Montag, dem 27. September, stellte die Bundespolizei bis zum späten Nachmittag 19 weitere Migranten fest, in Kodersdorf und Görlitz. Unterstützt wurden die Beamten vom Zoll. Die Migranten kamen in dem Fall ebenfalls aus dem Irak, Iran und aus Syrien.

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Wie hoch die Gesamtzahl der illegal Eingereisten seit Anfang August an der deutsch-polnischen Grenze im Bereich Ludwigsdorf ist, darüber gibt es neuerdings von der hiesigen Bundespolizeiinspektion keine Auskunft mehr. Die Zahl dürfte deutlich gestiegen sein, seitdem Weißrussland mehr oder weniger die Grenzen gen Westen über Polen geöffnet hat.

Medienberichten zufolge soll es inzwischen in Polen, etwa 40 Kilometer von der Grenze zu Brandenburg entfernt, ein Aufnahmelager für Flüchtlinge geben. Von deutscher Seite gibt es dazu aber keine offizielle Bestätigung.

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