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Zu Hause arbeiten kann ein Weg sein

SZ-Redakteur Ingo Kramer kommentiert, warum Homeoffice teilweise auch in Niedriginzidenz-Zeiten beliebt ist.

© Kristin Richter

Tausend Leute, tausend Meinungen – so verhält es sich mit der Büroarbeit zu Hause. Die einen wollen es unbedingt, weil sie dadurch Arbeit und Familienleben besser unter einen Hut bringen können, weil sie sich lange Wege sparen oder weil sie zu Hause mehr Ruhe für kniffelige Aufgaben haben. Andere mögen es überhaupt nicht, weil sie Arbeit und Privates gern zeitlich und räumlich trennen wollen oder weil sie nicht den ganzen Tag zu Hause verbringen, sondern unter Menschen sein möchten. Und wieder andere bevorzugen die Mischung: Heute hier, morgen dort – so, wie es gerade individuell am besten passt.

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Hinzu kommt die Perspektive des Arbeitgebers: Einem Mitarbeiter, der nie Kundenkontakt hat, kann er Homeoffice viel besser ermöglichen als einem, der wirklich vor Ort gebraucht wird. Gut ist es, wenn beide Seiten miteinander im Gespräch bleiben und nach individuellen Lösungen suchen, die beiden Seiten gerecht werden. Bei der Landkreisverwaltung beispielsweise scheint das ganz gut zu funktionieren, bei vielen anderen Arbeitgebern auch. Und dann gibt es noch all jene – Softwaretester oder Call-Center beispielsweise – bei denen die Mitarbeiter von jedem Ort der Welt aus arbeiten können. Wenn sie das wollen, sollten sie auch die Möglichkeit dafür bekommen.

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