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Mutmaßlichen Schleuser festgenommen

Durch einen Hinweis erwischten Polizisten den Mann am Dienstag in Reichwalde. Außerdem beschäftigten Temposünder und eine Trunkenheitsfahrt die Beamten.

Symbolbild
Symbolbild © Symbolbild: Rene Meinig

Polizisten haben am Dienstagmorgen in Reichwalde einen mutmaßlichen Schleuser gefasst. Anwohner hatten den Beamten dort einen dunklen Kombi gemeldet, der drei Personen an der Ziegeleistraße in Reichwalde aussetzte, teilt Polizeisprecherin Anja Leuschner mit.

Bundes- und Landespolizisten fuhren zum Ort des Geschehens. Auf der Anfahrt kam den Beamten im Bereich der Betriebsstraße Tagebau Reichwalde aus Weißwasser ein Auto mit polnischem Kennzeichen entgegen, der zu der Beschreibung des Zeugen passte. Die Polizisten kontrollierten den ukrainischen Fahrer. Nach weiteren Ermittlungen bestätigte sich, dass der Fahrer der mutmaßliche Schleuser war. Im Fahrzeug fanden die Beamten zudem Betäubungsmittel sowie Geld verschiedener Währungen in dreistelliger Höhe. Die Bundespolizei Ludwigsdorf übernimmt den Fall. (SZ)

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Weitere Meldungen aus dem (Bundes-)polizeibericht:

Temposünder müssen Strafe zahlen

Insgesamt sechs Autofahrer sind am frühen Dienstagnachmittag auf der Straße der Einheit in Kodersdorf schneller als die erlaubten 50 km/h gefahren. Polizisten hatten dort die Geschwindigkeit kontrolliert. Innerhalb von einer Stunde durchfuhren 45 Verkehrsteilnehmer die Messanlage. Bei sechs Fahrern registrierte diese eine Geschwindigkeitsüberschreitung. Alle Verstöße lagen im Verwarngeldbereich. Zur selben Zeit überprüften Uniformierte das Tempolimit an der Zittauer Straße in Görlitz. Neun von 50 gemessenen Fahrern überschritten die vorgegebenen 50 km/h. Alle Betroffenen müssen ein Verwarngeld zahlen.

Polizei stoppt betrunkenen Citroen-Fahrer

Görlitzer Polizisten haben am Dienstagmittag eine Trunkenheitsfahrt aufgedeckt. Die Beamten stoppten einen Citroen an der Zeppelinstraße und ließen den 55-jährigen Fahrer pusten. Der Alkomat zeigte einen Wert von umgerechnet 2,22 Promille. Daraufhin veranlassten die Beamten eine Blutentnahme zur Beweissicherung, stellten den Führerschein des Deutschen sicher und erstatteten Anzeige.

Sattelzug war nicht mehr verkehrstauglich

Autobahnpolizisten haben am Dienstagvormittag einen unsicheren Sattelzug aus dem Verkehr gezogen. Ein 49-jähriger Fahrer war mit seinem Lkw Renault auf der A 4 in Richtung Dresden unterwegs. An der Anschlussstelle Nieder Seifersdorf leiteten die Beamten ihn von der Autobahn und kontrollierten den polnischen Bürger sowie sein Gefährt. Dabei stellten sie erhebliche technische Mängel an der Zugmaschine sowie am Auflieger fest. Unter anderem waren die Bremsscheiben verschlissen, Quertraversen und der Rahmen gerissen. Ein Gutachter kontrollierte den Auflieger und stufte ihn als verkehrsunsicher ein. Der Zugmaschine bescheinigte er erhebliche technische Mängel, sodass beiden Fahrzeugen die Weiterfahrt untersagt wurde. Gegen den Fahrer und Unternehmer erstatteten die Polizisten entsprechende Anzeigen.

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