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Kinder zwingen Zug zur Notbremsung

Fünf junge Leute haben am Sonnabend in Weinhübel ein gefährliches Spiel am Gleis getrieben.

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Symbolbild
Symbolbild © dpa (Symbolfoto)

Unbekannte junge Leute haben am Sonnabendnachmittag in der Nähe des Bahnhofs Görlitz-Weinhübel durch gefährliche Spiele am Bahngleis den Zug zum Halten gebracht. Die Bundespolizei Ludwigsdorf sucht nun Zeugen und Hinweise zu dem Vorfall, teilt Pressesprecher Michael Engler mit.

Ein Zugfahrer hatte kurz nach der planmäßigen Abfahrt am Haltepunkt in Görlitz-Weinhübel die fünf Kinder beziehungsweise Jugendlichen in unmittelbarer Nähe des Gleises entdeckt. Daraufhin bremste er schnell ab, um sie nicht zu überfahren. Nach der Schnellbremsung sind Beschädigungen an dem Zug entdeckt worden. "Diese Beschädigungen wurden offensichtlich durch Gegenstände verursacht, die mit Klebeband an dem Schienenstrang befestigt waren", erklärt Engler.

Die jungen Straftäter wurden noch dabei beobachtet, wie sie mit ihren Fahrrädern vom Ort des Geschehens flüchteten. (SZ)

Sachdienliche Informationen zum Tatgeschehen oder Anrufe von Hinweisgebern und Zeugen nimmt die Dienststelle unter der Telefonnummer 03581-36260 entgegen.