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Namensschwindler landet hinter Gitter

Bundespolizisten erwischten ihn am Sonnabend in der Gemeinde Neißeaue. Schnell hatten sie den Grund für seine Lüge herausgefunden.

Symbolbild
Symbolbild © Friso Gentsch/dpa (Symbolbild)

Nachdem der Schwindel um seinen Namen aufgeflogen war, kam ein polnischer Bürger am Sonnabendmorgen hinter Gitter.

Ludwigsdorfer Bundespolizisten hatten den 32-Jährigen am späten Freitagabend in Deschka in der Gemeinde Neißeaue hinter dem Lenkrad eines polnischen Audi A4 angetroffen. Er hatte keinen Ausweis dabei, teilt Bundespolizei-Sprecher Michael Engler mit. Die Polizisten fanden dann aber heraus, wer der Mann wirklich war - und dass nach ihm gefahndet wurde.

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Demnach hatten die Staatsanwaltschaften Braunschweig und Cottbus Haftbefehle ausgestellt. In beiden Fällen war der Gesuchte wegen des vorsätzlichen Fahrens ohne Führerschein verurteilt worden. Letztlich hätte er im ersten Fall 4.800 Euro, im zweiten Fall 6.000 Euro zur Begleichung der Geldstrafe aufbringen müssen. Da der Verurteilte das Geld nicht hatte, wurde er ins Gefängnis gebracht. Abgesehen davon muss er hinsichtlich der falschen Namensangabe mit einem Bußgeld rechnen. Möglicherweise wird nun außerdem laut Engler ein weiteres Mal wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis gegen ihn ermittelt. Schließlich fehlte abermals der Führerschein oder ein Nachweis darüber, dass er einen solchen Schein derzeit besitzt. (SZ)

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