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Neuer Chef der Notaufnahme im Klinikum

Dr. Steffen Seiler bringt Kompetenzen als Notarzt, Anästhesist, Intensiv- und Palliativmediziner mit nach Görlitz. Sieben Monate war die Stelle provisorisch besetzt.

Dr. Steffen Seiler.
Dr. Steffen Seiler. © privat/Klinikum

Das Städtische Klinikum Görlitz hat mit Dr. Steffen Seiler zum 1. November einen neuen Chef für die Notaufnahme verpflichtet. „Ich bin schon nach wenigen Tagen mittendrin im Geschehen und kann meine medizinische und persönliche Erfahrung in die Patientenversorgung einbringen“, sagt Dr. Seiler. „Das Team der Notaufnahme sowie die Kolleginnen und Kollegen, die ich bisher kennenlernen durfte, sind überaus engagiert. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit.“

Dr. Seiler startet mitten in der Corona-Pandemie. „Als Krankenhaus der Schwerpunktversorgung ist die Sicherstellung der Notfallbehandlung eine unserer wichtigsten Aufgaben und insbesondere jetzt eine der größten Herausforderungen“, sagt der Medizinische Direktor, Dr. Eric Hempel. "Daher ist das Klinikum froh, dass Dr. Seiler die Notaufnahme mit seiner Expertise und Führungskraft ab sofort stärkt."

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Dr. Seiler ist nach Angaben des Klinikums ein erfahrener Notarzt, Anästhesist, Intensiv- und Palliativmediziner. Er wurde 1963 in Leipzig geboren, wuchs in der Uckermark auf und studierte Humanmedizin an der Humboldt-Universität Berlin sowie der Medizinischen Akademie Carl Gustav Carus in Dresden. Die Oberlausitz kennt er sehr gut: Er war von 1991 bis 2016 im Krankenhaus in Bautzen tätig. Vor seinem Wechsel ans Görlitzer Schwerpunktkrankenhaus war er Chefarzt der Anästhesie in Schwedt, Elsterwerda und zuletzt Weißwasser.

Vorgänger ging Ende März

Seiler tritt die Nachfolge von Dr. Mark Frank an, der die Notfallaufnahme zwischen Mai 2012 und März 2020 geleitet hat. Er wechselte in die Notfallaufnahme des Krankenhauses Dresden Friedrichstadt. In Görlitz sprang der Medizinische Direktor, Dr. Erik Hempel, bis Ende Oktober provisorisch ein.

In der Notaufnahme des Klinikums werden eigenen Angaben des Krankenhauses zufolge durchschnittlich 65 Patienten pro Tag beziehungsweise 24.000 im Jahr behandelt. Ein großer Teil von ihnen kann nach der Behandlung wieder nach Hause entlassen werden. 8.000 bis 10.000 werden stationär aufgenommen oder intensivmedizinisch betreut. Das Klinikum ist ein zertifiziertes regionales Unfallzentrum und versorgt eine große Anzahl an schwerstverletzten Patienten. (SZ)

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