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„Nicht nachvollziehbar, dass man Containern kriminalisiert“ – Lebensmittelvernichtung in Görlitzer Edeka erhitzt Gemüter

Vergangene Woche räumten Mitarbeiter des Görlitzer Marktes plötzlich die Regale leer. Und ein Grüppchen aus dem Umfeld der Linksjugend demonstrierte kurz auf dem Parkplatz. Was war passiert?

Von Marc Hörcher
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Nahezu symbolisch: Dunkle Wolken zogen hinter dem Werbeschild des Edeka-Supermarktes Dresdener Straße in Görlitz auf. Dabei war der Discounter gezwungen, vieles wegzuwerfen.
Nahezu symbolisch: Dunkle Wolken zogen hinter dem Werbeschild des Edeka-Supermarktes Dresdener Straße in Görlitz auf. Dabei war der Discounter gezwungen, vieles wegzuwerfen. © Paul Glaser/glaserfotografie.de

In Görlitzer Telegram- und sonstigen Chatgruppen aus dem Umfeld von Linken und Linksjugend hat es am Donnerstag vor einer Woche gebrodelt. Der Grund: Mehrere Kunden beobachteten, wie Mitarbeiter im Edeka-Markt an der Dresdener Straße die Kühlregale leerräumten und die Lebensmittel zum Wegschmeißen aussortierten. Was war passiert? Schuld war ein technischer Defekt - und um es vorwegzunehmen: Der Supermarkt wohl selbst hatte wenig Alternativen dazu, die Lebensmittel in die Tonne wandern zu lassen. Das war aber im ersten Moment in den sozialen Netzwerken nicht ersichtlich, berichtet Mirko Schultze, Görlitzer Stadtratsmitglied der Linkspartei.

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