Görlitz
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CDU stärkt ihren Bewerbern für Spitzenämter den Rücken

Martina Weber und Thomas Gampe wollen Beigeordnete im Kreis Görlitz bleiben. Doch die CDU hat keine Mehrheit im Kreistag.

Von Sebastian Beutler
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Martina Weber und Thomas Gampe wollen ihre Ämter im Landratsamt behalten.
Martina Weber und Thomas Gampe wollen ihre Ämter im Landratsamt behalten. © Montage: SZ-Bildstelle

Nach der erfolgreichen Wahl von CDU-Bewerber Stephan Meyer zum neuen Görlitzer Landrat, hofft die Union im Kreis Görlitz nun auch darauf, dass sich ihre Kandidaten für die beiden ausgeschriebenen Beigeordneten-Positionen durchsetzen werden. Der CDU-Kreisparteitag bestärkte deswegen jetzt einstimmig Martina Weber und Thomas Gampe bei ihrer erneuten Bewerbung als Beigeordnete des Landkreises Görlitz. Das teilte die Partei mit.

Das war 2008 nach der ersten Beigeordnetenwahl im Görlitzer Rosenhof (v. li.): Landrat Bernd Lange mit dem Dezernenten Werner Genau und den Beigeordneten Martina Weber, Christian Linke und Thomas Gampe.
Das war 2008 nach der ersten Beigeordnetenwahl im Görlitzer Rosenhof (v. li.): Landrat Bernd Lange mit dem Dezernenten Werner Genau und den Beigeordneten Martina Weber, Christian Linke und Thomas Gampe. © Archivfoto: Christian Suhrbier

Martina Weber und Thomas Gampe sind seit der Neugründung des Kreises Görlitz Beigeordnete. Sie für Soziales, er für Finanzen und Organisation. Während Frau Weber seit 2002 als Sozialdezernentin bereits im NOL-Kreis mit Landrat Bernd Lange zusammenarbeitete, zeichnete Thomas Gampe im Kreis Löbau-Zittau schon unter Landrat Günter Vallentin für die Finanzen sowie die Kreisbeteiligungen verantwortlich.

Der gewählte neue Landrat Stephan Meyer hat gegenüber SZ erkennen lassen, dass er nach dem Wechsel an der Spitze des Landratsamtes eine Kontinuität in beiden Ämtern begrüßen würde. Auch sein Amtsvorgänger Bernd Lange strich im SZ-Interview die Vorzüge beider Bewerber heraus.

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Allerdings hat das letzte Wort darüber der Kreistag Görlitz. Dort stellt die CDU 23 von 86 Kreisräten und bildet mit den drei FDP-Kreisräten die größte Fraktion, doch ist die CDU weit von einer eigenen Mehrheit entfernt. Insgesamt haben sich auf beide Positionen 22 Kandidaten beworben. Nach einer Vorauswahl entscheidet der Kreistag Anfang September über die Besetzung.