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Kreis Görlitz nimmt Ortskräfte auf

Das Landratsamt sieht sich in der Verantwortung und hat dem Freistaat Hilfe zugesagt.

Über Taschkent fliegt die Bundeswehr afghanische Ortskräfte nach Deutschland in Sicherheit.
Über Taschkent fliegt die Bundeswehr afghanische Ortskräfte nach Deutschland in Sicherheit. © Marc Tessensohn/Bundeswehr/dpa

In Afghanistan läuft die Evakuierung von Ortskräften, die mit ausländischen Organisationen zusammengearbeitet haben, auf Hochtouren. Deutschland hat bislang rund 3.000 Menschen aus Afghanistan ausgeflogen, darunter 1.800 einheimische Ortskräfte. Inzwischen nehmen auch die Zusagen von deutschen Stadt- und Landkreisen zu, diese Ortskräfte aufzunehmen.

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So hat sich auch der Landkreis Görlitz dem Freistaat seine Bereitschaft zur Aufnahme von Ortskräften signalisiert. Das teilt auf SZ-Nachfrage Kreis-Sprecherin Franziska Glaubitz mit. "Der Landkreis Görlitz wird in dieser Sache seine Verantwortung wahrnehmen", erklärt sie. Derzeit prüft das Landratsamt, wie viele Ortskräfte ein vorübergehendes oder dauerhaftes neues Zuhause im Kreis Görlitz finden können.

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Zuvor hatte der Landkreis Bautzen sich bereit erklärt, kurzfristig bis zu 30 Ortskräfte aufzunehmen.

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