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Dieb baut Unfall mit gestohlenem Fahrzeug

In Zodel wurde ein Quad entwendet. Kurz darauf machten Bundespolizisten in Görlitz eine Entdeckung. Auch Sonntagsfahrer und Autoknacker beschäftigten die Beamten.

Symbolbild
Symbolbild © Symbolfoto: Marko Förster

Wie die Görlitzer Polizei am Montagmorgen mitteilte, ist in Zodel in der Gemeinde Neißeaue ein Quad entwendet worden. Kurz darauf entdeckten in Görlitz eingesetzte Bundespolizisten gegen 5.40 Uhr ein Quad, das sich aus dem Norden der Kreuzung Rothenburger Straße/Schlesische Straße näherte. Als sie das vierrädrige Gefährt anhalten wollten, gab dessen Fahrer Gas, sagt Bundespolizei-Sprecher Michael Engler.

Auf der falschen Seite des Kreisverkehrs Lausitzer Straße/Schlesische Straße und über Grünanlagen raste der Unbekannte trotz Gegenverkehr in Richtung Laubaner Straße. An der Kreuzung Laubaner Straße/Nieskyer verlor der Mann dann die Kontrolle über sein Fahrzeug, prallte an ein Verkehrszeichen. Er stieg aus und rannte in eine Gartenanlage in der Nähe des Unfallortes. "Das Versteckspiel währte nur kurz, Bundespolizisten und Landespolizisten fassten gemeinsam den Täter. Bei der Suche nach dem Verdächtigen unterstützte auch ein Fährtenhund der sächsischen Landespolizei", so Engler. Nun ermittelt die Görlitzer Polizei gegen den im polnischen Zgorzelec wohnenden 25-Jährigen.

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Weitere Meldungen aus dem (Bundes-)polizeibericht:

Polizei sucht Zeugen zu Unfall

Die Polizei hat bereits Mitte Juni von einem mutmaßlichen Verkehrsunfall in Höhe der Kreuzung Biesnitzer Straße und Lutherstraße in Görlitz erfahren. In der Nacht zum 19. Juni war ein 20-Jähriger mit seinem Fahrrad auf dem Radweg der Biesnitzer Straße stadtauswärts unterwegs. Ein rotes Auto fuhr über die Biesnitzer Straße und bog offenbar nach rechts in die Lutherstraße ein, wodurch es zum Zusammenstoß mit dem Radfahrer kam. Der junge Mann sei daraufhin gestürzt und zog sich schwere Verletzungen zu. Der unbekannte Fahrer flüchtete.

Die Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Körperverletzung und unerlaubten Entfernens vom Unfallort und bittet um Zeugenhinweise. Insbesondere wird um Informationen zu dem roten Auto und dessen Fahrzeugführer gebeten. Zeugen wenden sich bitte an das Polizeirevier Görlitz unter der Rufnummer 03581 650 - 0 oder an jede andere Polizeidienststelle.

Sieben Sonntagsfahrer auf einen Streich

Autobahnpolizisten haben am Sonntag sieben Lkw-Fahrer auf der A4 gestoppt. Sie alle hatten keine Ausnahmegenehmigung dabei. Wegen der Verstöße gegen das Sonntagsfahrverbot müssen sich die Betroffenen nun in Bußgeldverfahren verantworten und durften bis zur Nacht nicht weiterfahren. Geladen hatten sie unter anderem Chemikalien, Plastegranulat, Kühlschränke und Pakete. Ein polnischer Lkw, beladen mit zwei Gebrauchtfahrzeugen, musste sogar mindestens bis Montag stehen bleiben. Eine technische Kontrolle hatte ergeben, dass das Fahrzeug wegen mangelhafter Bremsen und Luftbälgen verkehrsunsicher war. Erst nach fachkundigem Ersatz der defekten und fehlenden Teile und erneuter Kontrolle werden die Polizisten die Weiterfahrt gestatten.

Corona-Gegner demonstrieren wieder am Flugplatz

Insgesamt 19 Personen haben sich am Sonntagvormittag zu einer angemeldeten Versammlung an der B 6 auf Höhe des Flugplatzes in Görlitz versammelt. Die Teilnehmer hielten sich an alle Corona-Auflagen, gegen die sie dort demonstrierten.

Mutmaßlicher Autoknacker in Jonsdorf gestellt

Zittauer Polizisten ist am Montagmorgen ein mutmaßlicher Einbrecher ins Netz gegangen. Anwohner der Hänischmühe in Jonsdorf hatten die Polizei gerufen, weil der 38-jährige Tscheche an einem Audi in der Nachbarschaft hantierte. Kurz darauf stoppten die Beamten in der Nähe einen Skoda Fabia mit tschechischen Kennzeichen. Im Skoda fanden die Beamten eine Bassbox – wie sich herausstellte, aus dem Kofferraum des aufgebrochenen Audi. Der Tatverdächtige stand auf seinem Beutezug offenbar unter Drogen. Ein Test verlief positiv auf Amphetamine, zudem hatte er eine Cliptüte mit einer kristallinen Substanz einstecken.

Die Polizisten zogen die Drogen ein, fuhren mit dem Tschechen zur Blutentnahme und erstatteten Anzeigen wegen Diebstahls im besonders schweren Fall, Besitzes von und Fahrens unter Betäubungsmitteln.

Beamte kassieren illegalen Lohn von Schwarzarbeiter

Bundespolizisten haben am Sonntag einen ukrainischen Schwarzarbeiter gefasst. Nach getaner Arbeit hatte sich der Bauarbeiter am Sonntag auf den Heimweg gemacht. Besonders weit kam der 31-Jährige jedoch nicht, am Nachmittag fingen ihn Bundespolizisten auf der Autobahn kurz vor der Ausreise nach Polen ab. Verschiedene Dinge deuteten darauf hin, dass er einer unerlaubten Erwerbstätigkeit in Deutschland nachgegangen war. Später gab er zu Protokoll, dass er als Bauarbeiter in Magdeburg beschäftigt war. Weil er dafür keine Genehmigung besaß, wurde er wegen des Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz angezeigt. In dem Zusammenhang wurden 2.000 Euro illegal erlangter Arbeitslohn beschlagnahmt. Das letzte Wort hat nun die regional zuständige Ausländerbehörde. Der Ukrainer wird mit der Ausweisung und einer Wiedereinreisesperre rechnen müssen.

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