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Haftstrafe für Görlitzer Handtaschenräuber

Der 39-Jährige wurde am Freitag zu drei Jahren und sechs Monaten verknackt. Er hatte im vergangenen Jahr in der Nähe eines Friedhofs eine 55-Jährige überfallen.

Symbolbild
Symbolbild © Symbolfoto: Oliver Killig/dpa

Das Schöffengericht hat am vergangenen Freitag am Amtsgericht Görlitz den Handtaschenräuber vom Schlaurother Weg zu drei Jahren und sechs Monaten Freiheitsstrafe verurteilt. Darüber informiert Marc Klinger, Sprecher der Polizeidirektion Görlitz.

Der 39-Jährige überfiel im Juli vergangenen Jahres auf einem schmalen Waldweg in der Nähe eines Friedhofs an der Carolusstraße in Görlitz eine 55-Jährige. Der Täter näherte sich der Frau von hinten und entriss ihr die Handtasche. Dadurch stürzte die Dame und verletzte sich. "Anschließend flüchtete der Räuber in unbekannte Richtung. Der Wert der geraubten Gegenstände betrug etwa 140 Euro", sagt Klinger.

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Die Kriminalisten der Soko Argus übernahmen den Fall und fahndeten nach dem Täter. Ein Kriminaltechniker der Polizeidirektion Görlitz sicherte Spuren. Die weiteren Ermittlungen sowie die erfolgreiche Spurenauswertung führten die Beamten schließlich auf die Spur des Polen.

Die Staatsanwaltschaft Görlitz erwirkte einen Haftbefehl. Schließlich nahmen Bundespolizisten Ende Februar dieses Jahres den Gesuchten an der Uferstraße in Görlitz fest. Raub ist ein Verbrechen, das mit einer Freiheitsstrafe von mindestens einem Jahr bestraft wird. Das zuständige Gericht sah den Raub als erwiesen an und begründete im Ergebnis der Hauptverhandlung die Verhängung einer Haftstrafe gegen den Beschuldigten. Er wurde ins Gefängnis gebracht. (SZ)

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