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Drogen und Waffen in Wohnung gefunden

An der Elisabethstraße in Görlitz waren Polizisten eigentlich nur auf der Suche nach einem Zeugen, doch dann entdeckten sie verbotene Dinge.

Symbolbild
Symbolbild © ZUMA Wire

In einer Wohnung in Görlitz haben Polizisten am Freitagvormittag Drogen und verbotene Waffen entdeckt. Die Beamten waren ursprünglich im Auftrag der Staatsanwaltschaft an der Elisabethstraße, um einen 21-jährigen deutschen Bewohner als Zeugen vorzuführen, teilt Polizeisprecher Sebastian Ulbrich mit.

In den Räumen stießen sie dann gemeinsam mit Beamten der Kriminalpolizei auf über 30 Gramm Haschisch, knapp 20 Gramm Crystal und rund drei Gramm Marihuana. Zudem fanden sie Utensilien zum Umgang mit Betäubungsmitteln, ein Butterfly-Messer sowie eine Schreckschusswaffe. Die verbotenen Substanzen und Gegenstände wurden eingezogen. Der Tatverdächtige erhielt Anzeigen wegen Verstößen gegen das Waffen- und Betäubungsmittelgesetz. Die Kriminalpolizei führt die weiteren Ermittlungen. (SZ)

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Weitere Meldungen aus dem Polizeibericht:

Diebe stehlen Antike Spiegel - Zeugen gesucht

Unbekannte Täter sind bereits in der Nacht zum 22. April an der Jahnstraße in Görlitz in ein Mehrfamilienhaus eingebrochen. Sie stahlen zwei antike Spiegel aus dem Erdgeschoss und ersten Obergeschoss. Beide Spiegel sind in einen Goldrahmen gefasst. Die gestohlenen Objekte sind circa 1,50 Meter mal 0, 7 Meter und circa 1,60 Meter mal 0,8 Meter groß. Der entstandene Stehlschaden beträgt 800 Euro. Der örtliche Kriminaldienst ermittelt nun wegen besonders schweren Diebstahls und fragt, wer hat in der Nacht zum 22. April an der Jahnstraße etwas beobachtet und kann sachdienliche Hinweise zu den Tätern oder dem Tathergang geben? Hinweise nimmt das Polizeirevier Görlitz unter der Rufnummer 03581 650 - 0 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Fahrrad aus Kellerabteil entwendet

Unbekannte Täter sind am Wochenende an der Bautzener Straße in Görlitz in den Keller eines Mehrfamilienhauses eingebrochen. Sie stahlen ein schwarzes Tourenrad der Marke B´twin mit einem Römer-Kindersitz. Der Stehlschaden beträgt etwa 370 Euro, der Sachschaden etwa 10 Euro. Der örtliche Kriminaldienst ermittelt.

Motorradfahrer bei Unfall schwer verletzt

Ein BMW-Motorradfahrer hat sich am Montagvormittag auf der Kollmer Straße in Hohendubrau schwer verletzt. Der 47-Jährige war in Richtung Groß Radisch unterwegs, als er offenbar von der Fahrbahn nach rechts abkam und stürzte. Er zog sich schwere Verletzungen zu und musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Am Motorrad entstand 8.000 Euro Sachschaden.

Gestohlener Mercedes in Polen aufgefunden

Ein blauer Mercedes Sprinter ist in der Nacht zum Dienstag in Kodersdorf gestohlen worden. Die unbekannten Täter entwendeten das Fahrzeug, das mit einer Firmenaufschrift versehen war, an der Straße der Einheit. Im Fahrzeug befanden sich ein Akkuschrauber der Marke Makita, Kleinstwerkzeuge und eine Alu-Leiter. Der Stehlschaden belief sich auf circa 20.000 Euro.

Kurz darauf wurde das Fahrzeug aufgebrochen und mit beschädigtem Zündschloss in Polen gefunden. Die Soko Argus ermittelt nun wegen besonders schweren Diebstahls.

Transporter mit Überlast unterwegs

Polizisten haben am Montagabend einen Iveco-Transporter an der Anschlussstelle Nieder Seifersdorf auf der A 4 gestoppt. Der polnische Fahrer war mit großer Überlast in Richtung Dresden unterwegs. Der Laster brachte 5,8 Tonnen auf die Waage – 70 % zu viel. Der 24-jährige Fahrer als auch sein Chef erhalten nun Bußgeldanzeigen. Zudem musste der Mann seinen Transporter bis zum zulässigen Gewicht abladen, um weiterfahren zu dürfen.

21-Jähriger rammt Streifenwagen mit gestohlenem Auto

Bei einer Verfolgung auf der A 4 ist ein VW in der Nacht zum Montag mit zwei Polizei-Streifen kollidiert. Am Steuer des Sharan saß ein 21-jähriger Pole. Warum dieser nicht anhalten wollte, stellte sich schnell heraus: Das Auto war kurz zuvor in Dresden gestohlen worden. Zudem stand der Mann unter Drogen.

Bundespolizisten gaben am Rastplatz Löbauer Wasser das Zeichen zum Anhalten. Der Fahrer des Sharan folgte zunächst auf den Verzögerungsstreifen, zog jedoch plötzlich nach links und gab Gas. Die Polizisten holten den VW schnell wieder ein und forderten Unterstützung an. Beamte der Gemeinsamen Fahndungsgruppe Bautzen (GFG) setzten sich unweit der Anschlussstelle Nieder Seifersdorf vor das Fahrzeug. Der Mann ignorierte alle Anhalte- und Sondersignale und fuhr durch den Tunnel Königshainer Berge weiter in Richtung Görlitz. Nahe dem Parkplatz Wiesaer Forst wollten die Beamten den VW ausbremsen und verringerten das Tempo. Dabei fuhr er zunächst gegen die vorausfahrende Streife der GFG, zog dann nach rechts und stieß gegen das Auto der Bundespolizei. An der Anschlussstelle Kodersdorf verließ der Tatverdächtige die A 4 und steuerte weiter auf der B 115 in Richtung Görlitz. In Kodersdorf raste er offenbar zu schnell durch eine Kurve und prallte gegen einen Zaun.

Die Beamten nahmen den Mann vorläufig fest. Ein Drogentest verlief positiv auf Amphetamine. Mit den weiteren Ermittlungen wird sich die Kriminalpolizei der Polizeidirektion Dresden befassen.

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