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Polizei erwischt Sprayer in Görlitz

Ein Einwohner gab den entscheidenden Hinweis auf das Pärchen, das eine Backsteinwand besprühte. Außerdem: Schwarzarbeiter, ein kaputter Sattelzug, und die Polizei zog in Boxberg um.

Ein Bild aus dem Archiv: Graffiti am Görlitzer Otto-Buchwitz-Platz.
Ein Bild aus dem Archiv: Graffiti am Görlitzer Otto-Buchwitz-Platz. ©  Archivfoto: Nikolai Schmidt

Graffiti sind in Görlitz immer wieder ein Problem. Zuletzt hatten sich solche Vorfälle in der Innenstadt wieder vermehrt. Doch nun konnte die Polizei einen Erfolg feiern.

Pärchen sprüht riesige Graffitis

Dank eines Bürgerhinweises haben Polizisten am Mittwochmittag zwei mutmaßliche Graffiti-Sprayer in Görlitz auf frischer Tat gestellt. Die Beamten ergriffen die 23-Jährige sowie den 35-Jährigen an der Reichenbacher Straße. Die Frau war offenbar gerade dabei, eine Backsteinwand mit mehreren Graffiti in den Farben Silber, Schwarz und Gold zu versehen. Die vermeintlichen Kunstwerke hatten eine Größe von zweimal knapp fünf Metern. Sie verursachten damit einen Sachschaden von geschätzten 1.000 Euro. Die Handschellen klickten. Die beiden Deutschen sind der Polizei nicht unbekannt. Die Staatsanwaltschaft Görlitz wollte im Laufe des Donnerstags über die weiteren strafrechtlichen Konsequenzen entscheiden.

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Polizei stellt Schwarzarbeiter aus Osteuropa fest

Beamte der Bundespolizei und des Zolls haben zwei Schwarzarbeiter bei der Ausreise aus Deutschland gestellt. Die beiden Männer aus der Ukraine und Belarus saßen in einem polnischen Bus, der an der Autobahn-Anschlussstelle Görlitz am Mittwoch kontrolliert wurde. Ein 29-jähriger Ukrainer hatte auf dem Bau in Regensburg gearbeitet, ein 30-jähriger Weißrusse gab ebenso zu, im Bundesgebiet gearbeitet zu haben. Beide konnten dafür keine Arbeitsgenehmigung vorlegen. Die Polizei zog den Lohn des Weißrussen in Höhe von 5.450 Euro ein. Die zuständige Ausländerbehörde muss nun entscheiden, wie es mit den beiden weitergeht.

Polizei zieht Sattelzug auf der A 4 aus dem Verkehr

Am Mittwochmorgen haben Polizisten auf der Autobahn A 4 einen Sattelzug festgestellt, dessen Ladung mangelhaft gesichert war und große technische Mängel aufwies. Beim Stopp an der Anschlussstelle Nieder Seifersdorf stellte sich heraus, dass der 59-jährige Brummifahrer sein Fahrzeug unter anderem mit einem abgerissenen Stoßdämpfer, verschlissenen Reifen sowie Mängeln an der Bremsanlage lenkte. Ein herbeigerufener Gutachter stufte die Zugmaschine als verkehrsunsicher ein. Daraufhin musste der Fahrer seinen Transporter abstellen. Ihm winkt nun eine Anzeige.

Diebe stehlen Felgen aus Firmengarage in Görlitz

Die Garage einer Firma im Görlitzer Stadtteil Weinhübel ist in der Nacht zu Mittwoch das Ziel von Einbrechern gewesen. Die Täter drangen gewaltsam in das Gebäude ein und stahlen einen Satz Alu-Felgen sowie 950 Meter Stromkabel. Das Diebesgut hatte einen Wert von rund 2.500 Euro. Hinzu kam ein Sachschaden von rund 100 Euro. Polizisten sicherten Spuren.

Diebe stehlen gefrorene Enten aus der Gefriertruhe

Unbekannte haben sich am Mittwoch Zugang zu einem Einfamilienhaus in Drehna, Ortsteil von Boxberg, verschafft, das sich gerade im Umbau befindet. Sie stahlen 13 Enten aus einer Gefriertruhe, ein Pocket Bike und diverse Sammeltassen. Das Stehlgut hatte einen Wert von ungefähr 1.500 Euro. Hinzu kam ein Sachschaden von rund 100 Euro. Polizisten nahmen die Anzeige auf und sicherten Spuren am Tatort.

Polizei zieht in Boxberg um

Der Polizeistandort Boxberg ist seit diesem Mittwoch unter einer neuen Anschrift erreichbar. Die Beamten verließen den alten Standort an der Diesterwegstraße 38 und bezogen die neuen Räumlichkeiten im Dorfgemeinschaftshaus in Boxberg auf der Alten Bautzener Straße 87. In diesem Zuge sind die Uniformierten ab sofort unter der Rufnummer 035774 3350 erreichbar. Die Sprechzeiten dienstags zwischen 16 und 18 Uhr haben sich nicht geändert.

Der neue Standort der Polizei in Boxberg.
Der neue Standort der Polizei in Boxberg. ©  Polizeidirektion Görlitz

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