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Polizei fragt: Wem gehört dieses Werkzeug?

Görlitzer Polizisten haben das mutmaßliche Diebesgut entdeckt. Auch suchen die Beamten Zeugen zu einem Unfall und einer Verfolgungsjagd.

Fotos der Asservate
Fotos der Asservate ©  Polizeidirektion Görlitz

Bereits Ende Dezember des vergangenen Jahres haben Görlitzer Polizisten bei einer Kontrolle an der Christoph-Lüders-Straße mehrere Werkzeuge und Aufbewahrungskoffer sichergestellt. Darunter befanden sich eine Stichsäge der Marke Bosch, ein Einhell-Schweißgerät, ein Werckmann-Werkzeugkoffer sowie eine rote Schweißermaske, teilt Polizeisprecher Marc Klinger mit. Diese ließen sich bisher keinen Geschädigten oder bekannten Diebstählen zuordnen.

Die Kriminalisten der Sonderkommission Argus suchen weiterhin nach den Eigentümern und fragen:

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  • Wem gehören die abgebildeten Gegenstände?
  • Können die Gegenstände einem oder mehreren Diebstählen zugeordnet werden?

Hinweise nimmt die Soko Argus unter der Rufnummer 03581 468 -100 sowie der E-Mail-Adresse [email protected] oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. (SZ)

Fotos der Asservate: Diese Koffer ...
Fotos der Asservate: Diese Koffer ... © Polizeidirektion Görlitz
... und verschiedene Werkzeuge ...
... und verschiedene Werkzeuge ... © Polizeidirektion Görlitz
... haben Polizisten bei einer Kontrolle Ende Dezember 2020 in Görlitz gefunden.
... haben Polizisten bei einer Kontrolle Ende Dezember 2020 in Görlitz gefunden. © Polizeidirektion Görlitz

Weitere Meldungen aus dem Polizeibericht:

Suzuki-Fahrer baut betrunken Unfall und schläft dann ein

Ein 43-jähriger Suzuki-Fahrer ist am 17. Mai betrunken in Görlitz Auto gefahren und hat dabei mindestens einen Unfall verursacht. Die Polizei sucht nun nach Zeugen.

Ein Kleingartenbesitzer bemerkte den Deutschen gegen 17 Uhr schlafend in seinem Fahrzeug in der Siedlung Siebenbörner. Offenbar versperrte das Auto eine Zufahrt, weshalb der Laubenpieper den Mann weckte. Dieser war offenbar angetrunken. Nach einem kurzen Gespräch fuhr er mit seinem weißen Wagen davon. Beim Losfahren prallte er gegen das Fahrzeug des Kleingartenbesitzers und flüchtete. Der Geschädigte rief die Polizei.

Nach kurzer Suche fanden die Beamten das Fahrzeug gegen 19.15 Uhr am Nordring. Der Fahrer war offensichtlich wieder im Fahrzeug eingeschlafen. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von umgerechnet 2,32 Promille. An der rechten Fahrzeugseite erkannten die Uniformierten mögliche frische Beschädigungen. Die Ordnungshüter veranlassten eine Blutentnahme, stellten den Führerschein und den Fahrzeugschlüssel sicher und verboten ihm die Weiterfahrt.

Der Verkehrs- und Verfügungsdienst des Polizeirevieres Görlitz übernahm die weiteren Ermittlungen. Es besteht die Möglichkeit, dass der Unfallverursacher während seiner Fahrt, weitere Beschädigungen hinterlassen beziehungsweise Unfälle verursacht hat. Zeugenhinweise, insbesondere zur Fahrtstrecke, nimmt das Polizeirevier Görlitz unter der Rufnummer 03581 650 - 0 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Ohne Fahrerlaubnis unterwegs

Bundespolizisten haben am Dienstagmorgen nahe der Anschlussstelle Kodersdorf auf der A 4 einen Skoda-Fahrer gestoppt. Es stellte sich heraus, dass der 49-jährige Pole keinen Führerschein hatte. Die Polizisten erstatteten Anzeige.

Unbekannter Radler beschädigt Mitsubishi

Ein unbekannter Fahrradfahrer hat am 18. Mai an der Bahnhofstraße in Görlitz den rechten Außenspiegel eines Mitsubishi beschädigt. Der Tatverdächtige entkam unerkannt. Die Polizei sucht nun nach Zeugen.

Nach Zeugenaussagen soll der etwa 20 bis 25 Jahre alte Bike-Fahrer im Kreisverkehr mit der Faust gegen den Spiegel geschlagen haben. Der Sachschaden belief sich auf circa 200 Euro.

Der örtliche Kriminaldienst übernahm die weiteren Ermittlungen. Hinweise zur Tat beziehungsweise zum Tatverdächtigen nimmt das Polizeirevier Görlitz unter der Rufnummer 03581 650 - 0 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Überladen in Richtung Dresden unterwegs

Polizisten haben am Dienstagabend die Fahrt eines 32-jährigen Ukrainers an der Anschlussstelle Nieder Seifersdorf auf der A 4 gestoppt. Augenscheinlich war der Mercedes Sprinter überladen. Die Beamten ermittelten ein Gewicht des Gefährts von reichlich viereinhalb Tonnen statt des zulässigen Gesamtgewichts von dreieinhalb Tonnen. Sie untersagten dem Mann die Weiterfahrt und leiteten ein Bußgeldverfahren ein.

Von Ludwigsdorf über die A 4 nach Polen gerast - Zeugen gesucht

Eine Verfolgungsjagd hat sich bereits am Freitag in Ludwigsdorf bis nach Polen ereignet. Eine Streife des Görlitzer Reviers wollte auf der Rothenburger Landstraße einen Hyundai kontrollieren, da dieser mit erhöhter Geschwindigkeit durch Ludwigsdorf fuhr. Ungefähr 80 km/h zeigte der Tacho der Beamten an. Sie gaben dem Fahrer das Anhaltesignal „Stopp Polizei“. Daraufhin erhöhte der Tucson deutlich seine Geschwindigkeit auf etwa 100 km/h.

Anschließend schalteten die Polizeibeamten das Signalhorn und Blaulicht ein. In Höhe der Hausnummer 18 überholte der Fahrer einen Pkw, welcher stark abbremsen musste, um einen Zusammenstoß zu verhindern. Der Hyundai fuhr über die Zufahrt von Ludwigsdorf auf den Parkplatz An der Neiße. Dort musste erneut ein Fahrzeug stark abbremsen, um nicht mit dem Flüchtenden zu kollidieren. Dieser setzte seine Fahrt dann auf der Autobahn 4 in Fahrtrichtung Polen fort. Im Nachbarland erhöhte er weiterhin seine Geschwindigkeit auf 150 km/h bis 180 km/h und mehr. Er überholte dabei mehrfach rechts sowie über den Standstreifen in rücksichtsloser und gefährlicher Fahrweise. Circa drei Kilometer vor der Abfahrt Godzieszow verloren die Beamten den Sichtkontakt zu dem Tucson und brachen die Verfolgung ab.

Die Polizei sucht nun Zeugen und Beteiligte der Verfolgungsfahrt, insbesondere die Fahrzeuge, welche Gefahrenbremsungen aufgrund des Hyundai vollziehen mussten. Bitte wenden Sie sich an das Polizeirevier Görlitz unter der Rufnummer 03581 650 - 0 oder an jede andere Polizeidienststelle.

Holztransporter umkurvt geschlossene Schranken

Am Bahnübergang in Mücka ist es am Dienstagmorgen zu einem Unfall an der geschlossenen Schranke gekommen. Der Fahrer eines polnischen Holztransporters war auf der Hoyerswerdaer Straße in Richtung Niesky unterwegs und versuchte offenbar, die geschlossene Bahnanlage zu umfahren. Dabei kollidierte er mit beiden Halbschranken, welche beschädigt wurden. Im Anschluss verließ er unerlaubt den Unfallort. Der entstandene Sachschaden kann derzeit nicht beziffert werden. Die Verkehrsermittler des Polizeireviers Görlitz haben die Unfallermittlungen aufgenommen.

Auseinandersetzung zwischen Minderjährigen - Zeugenaufruf

Drei Verletzte sind das Ergebnis einer Auseinandersetzung am Dienstagabend an der Joliot-Curie-Straße in Görlitz. Die Polizei sucht nun nach Zeugen.

Drei jugendliche weibliche Tatverdächtige schlugen zunächst ein anderes Mädchen. Offenbar kam dabei auch ein Gürtel zum Einsatz und verletzte die Geschädigte. Im weiteren Verlauf ging eine Gruppe mehrerer männlicher Jugendlicher dazwischen, um dem Ganzen ein Ende zu setzen und das Mädchen zu schützen. Daraufhin griffen die Tatverdächtigen auch die Schlichter körperlich an und verletzten zwei von ihnen mit einer Glasflasche und den Fäusten. Das verletzte Mädchen und ein jugendlicher Helfer kamen zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus.

Kurze Zeit später kam es gegen 21 Uhr am Nikolaigraben zu einer weiteren Körperverletzung. Eine Gruppe Jugendlicher griff dort einen anderen Jugendlichen körperlich an.

Eine dreiviertel Stunde später kam es zu einer weiteren Straftat am Grünen Graben. Diesmal wurde ein Heranwachsender aus einer Jugendgruppe heraus von einem unbekannten Tatverdächtigen angegriffen. Dieser forderte Bargeld und das Mobiltelefon des Geschädigten. Nach der Herausgabe wurde er aus der Gruppe heraus nochmals mit der Faust am Kopf geschlagen. Die Tatverdächtigen entkamen anschließend in unbekannte Richtungen.

Der örtliche Kriminaldienst übernahm die weiteren Ermittlungen. Es ist nicht auszuschließen, dass es sich bei den Tatverdächtigen um dieselbe Gruppierung handelte. Hinweise zu allen Sachverhalten und dem Tatgeschehen nimmt das Polizeirevier Görlitz unter der Rufnummer 03581 650 - 0 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Randalierer übernachtet auf Revier

Eine Polizeistreife hat am Dienstagabend einen Randalierer in Görlitz gestellt. Sie entdeckten den 57-Jährigen auf dem Fischmarkt. Er war gerade dabei, mit einem spitzen Gegenstand den Lack eines geparkten Volvo V40 zu zerkratzen. Da der Deutsche erheblich unter dem Einfluss von Alkohol stand und zudem weitere Störungen im Laufe der Nacht androhte, nahmen die Beamten ihn in Gewahrsam. Erst am nächsten Morgen entließen die Uniformierten ihn im nüchternen Zustand aus dem Polizeirevier. Der Tatverdächtige erhielt eine Anzeige wegen der Sachbeschädigung und bekommt eine Rechnung für den Aufenthalt in der Gewahrsamszelle.

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