Partner im RedaktionsNetzwerk Deutschland
Görlitz
Merken

Schlimmer Unfall: 13-Jähriger übersieht Auto und wird schwer verletzt

Auf der Kreuzung stoßen in Friedersdorf ein junger Radler und ein VW zusammen- mit schlimmen Folgen. Was die Görlitzer Polizei noch berichtet.

 2 Min.
Teilen
Folgen
NEU!
Symbolfoto
Symbolfoto © Sebastian Schultz

Donnerstagmorgen hat es einen schweren Verkehrsunfall auf der S 111 beim Markersdorfer Ortsteil Friedersdorf gegeben. Ein 13-Jähriger fuhr um 6.30 Uhr mit seinem Fahrrad auf der Straße Am Schwarzberg in Richtung Friedersdorf. Im Kreuzungsbereich der S 111 übersah er offenbar eine 42-Jährige mit ihrem VW Polo, welche auf dieser in Richtung Kunnerwitz unterwegs war. Es kam zum Unfall. Bei diesem wurde der Junge schwerverletzt und kam zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Das berichtet am Freitag eine Görlitzer Polizeisprecherin. An Fahrrad und Auto entstand Sachschaden von etwa 5.500 Euro. Beamte des Polizeireviers Görlitz nahmen den Unfall auf.

Betrunkener Trucker wirft Bierdose aus Lkw

Einer Streife des Verkehrsüberwachungsdienstes ist auf der Autobahn 4 am Donnerstagnachmittag kurz vor dem Parkplatz An der Neiße ein Lkw aufgefallen. Der Fahrer warf um 17.15 Uhr eine Bierbüchse aus dem Fenster und fuhr in Schlangenlinien. Eine sofortige Kontrolle zeigte, dass der 29-jährige Fahrer unter Alkoholeinfluss stand. Ein Test ergab einen Wert von umgerechnet 1,68 Promille. Damit war die Fahrt für den Trucker zu Ende und es ging zur Blutentnahme. Der polnische Bürger erhielt eine Anzeige.

Polizisten messen in Nieder Seifersdorf Geschwindigkeit

Beamte des Polizeireviers Görlitz haben am Donnerstagnachmittag die Einhaltung der geltenden 50 km/h auf der S 122 in Nieder Seifersdorf überwacht. Während der einstündigen Maßnahme fuhren 45 Fahrzeuge am Gerät vorbei. Drei Verstöße waren zu verzeichnen. Zwei lagen im Verwarngeld- und einer im Bußgeldbereich. Der Spitzenreiter fuhr mit 80 km/h am Blitzer vorbei. Den Fahrer erwarten 180 Euro Bußgeld und ein Punkt im Fahreignungsregister, so eine Polizeisprecherin.

Zwei Syrer laufen über Viadukt nach Görlitz

Gegen 16 Uhr stellten Einsatzkräfte am Donnerstag in Görlitz auf der Berliner Straße zwei syrische Migranten (24, 30 Jahre) fest. Dem Aufgriff ging der Hinweis eines Bürgers voraus. Die Syrer gaben später zu Protokoll, dass sie von einem Schleuser mit einem Pkw unmittelbar zum Viadukt an der Neiße gebracht wurden. Den Rest des Weges bis in die Stadt liefen sie den eigenen Angaben nach allein. Das Duo übernahm eine Erstaufnahmeeinrichtung im Freistaat Sachsen. Das berichtet Michael Engler, Sprecher der Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf.