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Reifenplatzer sorgt für Sperrung im Tunnel

An der A4 sorgten dieser und ein weiterer Vorfall für Behinderungen. Außerdem erwischte die Polizei Trunkenheitsfahrer und Temposünder.

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Symbolbild © dpa (Symbolfoto)

Ein polnischer Sattelzug Volvo mit Silo-Auflieger ist am Donnerstagmorgen gegen 6.30 Uhr im Tunnel Königshainer Berge liegengeblieben. Deswegen wurde die rechte Fahrspur kurzfristig gesperrt, teilt Anja Leuschner, Sprecherin der Polizeidirektion Görlitz, mit.

Ein Reifen vorne rechts an der Zugmaschine war geplatzt. Während die Polizei die Unglücksstelle absicherte, nahm ein Abschleppunternehmen die havarierte Kombination an den Haken und brachte sie aus dem Tunnel.

Am Nachmittag musste die Polizei erneut zur Absicherung in den Tunnel ausrücken; denn ein polnischer Sattelzug Renault mit Digicross-Anhänger kam aufgrund Spritmangels nicht weiter. Bei der Bergung der Kombination stellten Beamte fest, dass die Bremswirkung der B-Achse bei „0“ lag und die Zugdeichsel gerissen und verbogen war. Die Polizisten ordneten eine Überprüfung durch einen Sachverständigen an. So lange hatten die Kombination und der 41-jährige ukrainische Fahrer eine Zwangspause. (SZ)

Weitere Meldungen aus dem Polizeibericht:

Betrunkene Autofahrer erwischt

Görlitzer Polizisten haben am Donnerstag und Freitag mehrere betrunkene Autofahrer erwischt. An der Karl-Eichler-Straße in Görlitz kontrollierten Beamte zunächst am Donnerstag gegen 22.50 Uhr einen 45-jährigen Skoda-Fahrer. Ein Atemalkoholtest bei dem Deutschen ergab einen Wert von umgerechnet 0,92 Promille. Die Polizisten untersagten die Weiterfahrt und erstatteten Ordnungswidrigkeitenanzeige.

Zur selben Zeit stoppten Uniformierte einen Ford an der Löbauer Straße in Reichenbach. Während der Kontrolle kam der Verdacht auf, der 19-jährige Fahrer könnte Alkohol getrunken haben. Ein Test erbrachte einen Wert von umgerechnet 1,22 Promille. Die Beamten stellten den Führerschein des Deutschen sicher, ordneten eine Blutentnahme an und erstatteten Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr.

In der Nacht zum Freitag geriet eine 52-Jährige mit ihrem Hyundai an der Straße der Einheit in Kodersdorf in eine Polizeikontrolle. Die Gesetzeshüter ließen die Deutsche pusten. Der Test zeigte umgerechnet 1,0 Promille an. Die Polizisten erstatteten eine Ordnungswidrigkeitenanzeige und unterbanden die Weiterfahrt.

Krankenwagen-Fahrer muss Bußgeld zahlen

Insgesamt 15 Temposünder haben Polizisten am Donnerstag auf der B6 in Reichenbach bei einer viereinhalbstündigen Kontrolle erwischt. Sie waren dort schneller als mit den erlaubten 70 km/h unterwegs. Rund 740 Fahrzeuge durchfuhren die Messstelle. Drei der Überschreitungen lagen im Verwarngeldbereich, zwölf Fahrzeugführer hatten es besonders eilig und sehen nun einem Bußgeldbescheid entgegen. Den negativen Tageshöchstwert lieferte ein Krankentransportfahrzeug mit Blaulicht mit 105 km/h, gefolgt von einem Nissan mit 90 km/h.

Raser fährt 70 km/h zu schnell und bekommt Fahrverbot

Auf der A 4 in Richtung Polen in Höhe des Parkplatzes An der Neiße haben Polizisten 241 Temposünder erwischt, die dort schneller als die erlaubten 80 km/h fuhren. Innerhalb der fünfeinhalbstündigen Kontrolle passierten 3.540 Fahrzeuge die Lichtschranke. 72 Fahrzeugführer kommen mit einer Verwarnung davon. Aber 169 Fahrern droht ein Bußgeldbescheid wegen erheblicher Überschreitung des Limits. Der Schnellste wurde mit 149 km/h vom System erfasst. Dafür erwarten den Fahrer ein Bußgeld von 600 Euro, zwei Punkte in Flensburg und zwei Monate Fahrverbot.

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