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Polizei stellt 13 gestohlene Fahrräder sicher

Zwei Hehler hatten die Räder dabei, als die Beamten sie an der A4 kontrollierten. Andere Diebe nahmen indes eine Wildkamera und ein Schlauchboot mit.

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Symbolbild © Symbolbild/Alexander Heinl/dpa

Bei der Kontrolle eines niederländischen Mercedes Sprinter an der A4 haben Bundespolizisten am Montagabend in dessen Laderaum 13 gestohlene Fahrräder entdeckt und sichergestellt. Zwei Kirgisen erklärten in diesem Zusammenhang, dass es sich bei den Rädern um Schrott handele und sie deshalb keinen Eigentumsnachweis für die gesamte Ladung dabeihaben. "Augenscheinlich handelt es sich aber keinesfalls um Schrott, vielmehr um Bikes, deren Verlust die Besitzer teilweise erst vor kurzem bei der Polizei angezeigt hatten", erklärt Bundespolizei-Sprecher Michael Engler.

Beispielsweise wurden zwei der Räder im März und ein Rad im Februar in Nordrhein-Westfalen entwendet. Gegen die 38 und 43 Jahre alten Kirgisen wurden nun Ermittlungen wegen des Verdachts der Hehlerei eingeleitet. Weil insbesondere der 38-Jährige durch den Kauf der Fahrräder als Verdächtiger in Erscheinung getreten ist, wurde gegen ihn die Zahlung einer Sicherheitsleistung von 1.000 Euro angeordnet.

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Offenbar wollten die Männer mit dem Transporter, mit dem sie auf dem Rastplatz Wiesaer Forst angehalten wurden, über die Autobahn nach Polen ausreisen beziehungsweise die Ware nach Litauen schaffen. (SZ)

Weitere Meldungen aus dem (Bundes-)polizeibericht:

Bundespolizei bringt Dieb hinter Gitter

Immer wieder trifft die Polizei auf Personen, deren Name gleich mehrmals auf der Fahndungsliste erscheint. Am vergangenen Freitagmorgen war es wieder einmal soweit - ein Mann wurde in der Nähe der Autobahn bei Kodersdorf festgenommen, auf den gleich zwei Haftbefehle ausgestellt waren. Der polnische Bürger wurde vor diesem Hintergrund sowohl von der Staatsanwaltschaft Gießen als auch der Staatsanwaltschaft Bielefeld gesucht. Das Amtsgericht Gießen hatte ihn zunächst wegen Diebstahls zu einer Geldstrafe von 2.800 Euro verurteilt. Diese Strafe war offengeblieben. Ebenso offengeblieben war eine Geldstrafe von 1.500 Euro, die sich der Verurteilte wegen Diebstahls mit Waffen vom Amtsgericht Bielefeld eingehandelt hatte. Schließlich kam er vor den Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Görlitz. Dieser setzte den Sicherungshaftbefehl aus Bielefeld in Vollzug. Nun bleibt der 35-Jährige das nächste Dreivierteljahr unter Verschluss.

Mercedes-Transporter überladen

Zollbeamte haben in der Nacht zum Dienstag einen überladenen Kleintransporter auf der A 4 bei Nieder Seifersdorf aus dem Verkehr gezogen. Eine Streife der Autobahnpolizei stellte den Mercedes Sprinter dann auf die Waage: Zu Buche standen 4.740 Kilogramm statt der erlaubten 3.500. Der 20-jährige Fahrer musste seine Reise unterbrechen und einen Teil seiner Fracht umladen. Der Rumäne erhielt eine Ordnungswidrigkeitenanzeige.

Einbrecher entwenden Schlauchboot

Unbekannte Täter haben innerhalb der vergangenen drei Wochen an der Biesnitzer Straße in Görlitz ein Schlauchboot entwendet. Die Einbrecher gelangten gewaltsam in ein leer stehendes Mehrfamilienhaus. Sie durchsuchten die Räume und nahmen das Boot samt Motor mit. Der Stehlschaden beträgt etwa 2.000 Euro, der Sachschaden etwa 30 Euro. Polizeibeamte sicherten Spuren. Der zuständige Kriminaldienst befasst sich weiter mit dem Fall.

Corona-Demonstranten halten sich an alle Auflagen

Zehn Corona-Demonstranten haben sich am Sonntagvormittag an der B 6 in Görlitz zum Thema „Für Freiheit“ versammelt. Die Teilnehmer der angemeldeten Versammlung zeigten Schilder und hielten sich laut Polizei an die Regelungen der Corona-Schutz-Verordnung. Am Sonntagnachmittag demonstrierten dann etwa 30 Personen an der Muskauer Straße in Niesky zum Thema "Einschränkung der kindlichen Entwicklung und Schulbildung durch Corona". Die zunächst als Aufzug angezeigte Versammlung fand aufgrund von Auflagen der Versammlungsbehörde an einem festen Ort statt. Die Teilnehmer zeigten Schilder und stellten Kinderschuhe auf der Rathaustreppe ab. Die Protestierenden hielten sich an die Regeln des Infektionsschutzgesetzes, der Allgemeinverfügung sowie die Auflagen der Versammlungsbehörde.

Hochstände angesägt

Unbekannte Täter haben zwischen Freitagabend und Montagmorgen mehrere Hochstände in Jauernick-Buschbach beschädigt. Einige Holzkonstruktionen sägten sie an, andere zerstörten sie komplett. Die Diebe stahlen außerdem eine Wildkamera im Wert von etwa 200 Euro. Der Sachschaden lag bei über 1.500 Euro. Der örtliche Kriminaldienst nahm die Ermittlungen wegen Diebstahls und Sachbeschädigung auf.

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