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Verlorene Europalette führt zu Unfall

Auf der A4 nahe Görlitz hat es am Mittwoch gekracht. Schuld war ein Teenager, der die Ladung seines Kleintransporters nicht richtig gesichert hatte.

Symbolbild
Symbolbild © Friso Gentsch/dpa

Ein 19-jähriger Kleintransporter-Fahrer hat am Mittwochabend auf der A 4 zwischen dem Grenzübergang zu Polen und der Anschlussstelle Görlitz vermutlich seine Ladung nicht richtig und damit eine Kettenreaktion in Gang gesetzt. Das teilt Polizeisprecherin Anja Leuschner mit.

Der deutsche Teenager verlor während der Fahrt in Richtung Dresden eine Europalette. Er hielt sofort auf dem Standstreifen an. Doch da fuhr bereits ein nachfolgender Audi Q7 über das verlorene Gut, jedoch ohne ersichtlichen Schaden. Während beide Fahrzeuge auf dem Standstreifen mit eingeschaltetem Blinklicht standen, schaffte es ein ukrainischer Ford Focus noch vor der Palette anzuhalten. Ein nachfolgender Kleintransporter wich noch rechtzeitig nach rechts aus. Doch der danach folgende VW Golf eines 29-Jährigen fuhr ungebremst auf den stehenden Ford auf.

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Verletzt wurde niemand. Nach ersten Schätzungen entstand etwa 10.000 Euro Schaden. Sowohl den Ford als auch den VW barg ein Abschleppdienst. Der Verkehrswarnfunk wurde ständig aktualisiert und gegen 21.15 Uhr war die Strecke wieder komplett freigegeben.

Autofahrer war nicht mehr nüchtern

Ein berauschter Opel-Fahrer hat am Mittwochvormittag eine unsichere Fahrweise auf der A4 in Richtung Dresden an den Tag gelegt. Somit geriet er laut Leuschner in den Fokus der Polizei. Bei der Kontrolle des 31-jährigen Polen an der Anschlussstelle Nieder Seifersdorf habe eine "gewisse Desorientierung" des Fahrers zu einem Drogentest geführt. Dieser reagierte positiv auf die Einnahme von Amphetaminen. Die Beamten ordneten eine Blutentnahme an, schrieben eine Anzeige und verboten die Weiterfahrt. Den Ertappten erwarten laut Polizei neben einem Fahrverbot ein Bußgeld von mindestens 500 Euro.

Berauscht auf der Rauschwalder

Betrunken gefahren ist am Mittwochabend ein 57-Jähriger auf der Rauschwalder Straße in Görlitz. Eine Polizeistreife stoppte den Deutschen und ließ ihn pusten. Der Alkomat zeigte einen Wert von umgerechnet 1,9 Promille. Dies zog eine Blutentnahme sowie eine Anzeige wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr nach sich.

Polizei zeigt Corona-Regelbrecher an

Polizisten haben am Mittwochabend vier Kinder und Jugendliche ohne Mund-Nasen-Schutz auf der Berliner Straße in Görlitz erwischt. Die Jungen im Alter von 14 bis 16 Jahren stammten zudem aus mehr als zwei Haushalten. Sie erhalten nun Ordnungswidrigkeitenanzeigen.

In der Nacht zum Donnerstag stoppten Polizisten um 3.20 Uhr einen 58-Jährigen an der Jakobstraße in Görlitz. Der polnische Bürger gab zu, mit einem Freund gefeiert zu haben und nun auf dem Heimweg zu sein. Das ist jedoch nach bestehender Corona-Schutz-Verordnung verboten. Er erhielt eine Anzeige aufgrund des Verstoßes gegen die Ausgangssperre. (SZ)

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