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Polizei warnt vor Corona-Schockanrufen

Betrüger haben versucht, Görlitzer Senioren um ihr Erspartes zu bringen. Dabei nutzten sie eine neue Masche.

Symbolbild
Symbolbild ©  dpa/Sebastian Gollnow (Symbolbild)

Mehrere Senioren in Görlitz haben am Donnerstag Schockanrufe von Unbekannten erhalten.

Dabei nutzten die Betrüger offenbar Corona als neue Masche. Sie gaukelten vor, ein Verwandter wäre erkrankt und könne nur mit einem sehr teuren Medikament gerettet werden. Der Polizei seien insgesamt vier solcher Anrufe bekannt, teilt Polizeisprecherin Katharina Korch mit.

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So gaben sich die Anrufer in drei Fällen als Professor aus. Von einer 78-Jährigen forderten sie 120.000 Euro für die lebensrettende Behandlung. Eine 78 Jahre alte Seniorin sollte ihren Enkel, der angeblich im Endstadium erkrankt wäre und nur noch zwei Wochen zu Leben hätte, mit der Übergabe von 240.000 Euro helfen. Als die Frau sagte, dass sie nicht über so viel Geld verfüge, reduzierten die Betrüger ihre Forderung auf 25.000 Euro. Auch bei einem 87-jährigen Mann rief ein falscher Professor an und verlangte 50.000 Euro für die Corona-Heilung eines Freundes.

9.000 Euro sollte die Genesung für eine 91 Jahre alte Rentnerin kosten. Bei ihr gab sich der Betrüger als erkrankter Enkel selbst aus.

In keinem Fall kam es zu einer Geldübergabe. Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang vor dieser Art der betrügerischen Anrufe. Für die Behandlung von erkrankten Patienten muss kein Geld bezahlt werden. (SZ)

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