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Görlitz: Schüler für Video-Projekt ausgezeichnet

Für ihren Beitrag über offene Grenzen hat die Gruppe vom Augustum-Annen-Gymnasium den zweiten Preis beim „Klickwinkel Wettbewerb“ erhalten.

Blick über die Neiße in Richtung Dreiradenmühle und auf die polnische Uferstraße
Blick über die Neiße in Richtung Dreiradenmühle und auf die polnische Uferstraße © SZ-Archiv

Das Görlitzer Augustum-Annen-Gymnasium hat mit dem Beitrag „Wie wichtig sind offene Grenzen?“ den zweiten Platz beim „Klickwinkel Wettbewerb“ der Vodafone Stiftung Deutschland gewonnen. Die Gruppe der Görlitzer Schüler ist damit unter den 13 prämierten Teams. Insgesamt 230 Beiträge seien eingereicht worden, teilt Stiftungs-Sprecherin Angela Schiller mit.

Die weiteren Gewinner-Teams kommen aus Dresden, Baden-Württemberg, Berlin und Nordrhein-Westfalen. Der „Klickwinkel Wettbewerb“ hat in diesem Jahr zum dritten Mal stattgefunden und fordert junge Menschen dazu auf, in selbst erstellten Videos, Podcasts oder Bild-Text-Stories gesellschaftlich relevante und nach journalistischen Standards recherchierte Beiträge zu produzieren. Schirmherr des Wettbewerbs ist Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.

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Das Görlitz Schüler-Team, bestehend aus den Elftklässlern Hannah G., Lilja H., Maria P. und Henriette (R.) erörtert in seinem Beitrag in Interviews mit Mitschülern, Lehrern und Bewohnern von Görlitz und Zgorzelec die Geschichte sowie die Vor- und Nachteile einer offenen deutsch-polnischen Grenze. Neben den persönlichen Interviews stellt die Gruppe die Ergebnisse einer umfangreicheren Umfrage über die Erlebnisse mit der offenen Grenze unter den Einwohnern vor. "Die Schüler erörtern die Hintergründe eines geschichtsträchtigen, aber für sie eigentlich alltäglichen Ortes. Dabei lassen sie unterschiedliche Stimmen und Meinungen zu Wort kommen, die die Bedeutung der einfachen Brücke über die Lausitzer Neiße lebendig werden lassen", heißt es im Urteil der Wettbewerbs-Jury.

Das Video trage dazu bei, die so bedeutsame deutsch-polnische Geschichte weiterzuerzählen und unterstreiche die Bedeutung offener Grenzen im europäischen Miteinander. Sehr gelungen sei, wie abstrakte Interview-Passagen visuell unterstrichen und erläutert werden. "Die ruhige Bildsprache und die Drohnenaufnahmen des Grenzflusses spiegeln den reflektierenden Charakter des Filmes wider", so die Jury weiter. Anlass für diesen Beitrag war laut Vodafone Stiftung, dass den Schülern durch die Grenzschließungen aufgrund der Covid-19-Pandemie bewusst wurde, was die Freiheit offener Grenzen eigentlich bedeutet. (SZ)

Die Teams wurden bei einer Online-Preisverleihung am Donnerstag unter www.klickwinkel.de/preisverleihung-2021 ausgezeichnet.

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