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Von Beerenobst bis Ziersalbei: Görlitzer Plätze bepflanzt

13.400 Pflanzen sollen am Post-, Marien- und Wilhelmsplatz gesetzt werden. Dabei werden sogar Kinderwünsche erfüllt. Am Dienstag ging es los.

Die Gärtner des Städtischen Betriebshofes haben auf dem Postplatz mit der Sommerbepflanzung begonnen.
Die Gärtner des Städtischen Betriebshofes haben auf dem Postplatz mit der Sommerbepflanzung begonnen. © Stadtverwaltung Görlitz

Gärtner des Städtischen Betriebshofes haben am Dienstag damit begonnen, den Görlitzer Postplatz mit Sommerpflanzen zu begrünen. Mit mehr als 4.000 Pflanzen soll dort ein Bild in warmen Gelb-Orangetönen geschaffen werden, teilt Rathaus-Sprecherin Juliane Zachmann mit. "Neben dem in seiner Größe beeindruckenden Rizinus werden exotisch blühende Dahlien und weitere bekannte Sommerblumen ein abwechslungsreiches und sommerliches Pflanzenbild schaffen", so Zachmann weiter.

Gepflanzt wurden Kaktus-Dahlien, Happy-Single-Dahlien, Rizinus, Sonnenhut, Schmuckkörbchen, Ziertabak, Prachtkerze, Mähnengerste, Gewürztagetes, Zinnien, Knollenbegonien und Lampenputzergras.

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Ab Donnerstag wechselt die Bepflanzung auf dem Wilhelmsplatz. Hier wollen die Gärtner mit über 8.000 Sommerblumen einen tropischen Gesamteindruck schaffen - unter anderem mit Bananenstauden, die bereits im vergangenen Jahr auf dem Postplatz zu sehen waren. Diese haben beim Gärtner überwintert und werden mit einer Größe von etwa zwei Metern in die Beete auf dem Wilhelmsplatz eingepflanzt.

Neben den Bananen sollen Schmuckdahlien, Päonien-Dahlien, Schmuckkörbchen, Sonnenhut, Federgras, Lampenputzergras, Löwenmaul, Prachtkerzen, Zinnien, Ziersalbei, Gewürztagetes und Petersilie diesen Platz zieren.

Das Naschen von Beerenobst ist in diesem Sommer Thema der Hochbeete auf dem Marienplatz. Ab kommender Woche werden laut Zachmann Erdbeeren, Johannisbeeren, Himbeeren und Blaubeeren nicht nur zum Anschauen, sondern auch zum Naschen in die drei Beete gepflanzt. Der Anstoß hierzu kam von Kindern aus der Gegend, die sich das bei einer Ideenwerkstatt des Bürgerrates Innenstadt Ost im vergangenen Jahr gewünscht haben. Die Stadtverwaltung bittet darum, dass die Früchte nur in kleinen Mengen – zum Naschen – und im reifen Zustand gepflückt werden.

Um die Anzucht aller insgesamt 13.400 Pflanzen hat sich das Unternehmen Gartenbau Scholze aus Bernstadt gekümmert. Für Pflanzung und Pflege war der städtische Betriebshof zuständig; um die Planung hat sich SG Straßenbau und Stadtgrün gekümmert. (SZ)

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