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Neue Rettungsstation am Berzdorfer See übergeben

Nach zwei Jahren Bauzeit ist das Gebäude am Nordstrand einsatzbereit. Sobald die Badesaison startet, werden Rettungsschwimmer vor Ort sein.

Oberbürgermeister Octavian Ursu (Mitte, links) und Gerd Richter von der LMBV (Mitte, rechts) mit DRK-Mitgliedern vor der neuen Rettungswache.
Oberbürgermeister Octavian Ursu (Mitte, links) und Gerd Richter von der LMBV (Mitte, rechts) mit DRK-Mitgliedern vor der neuen Rettungswache. © Stadt Görlitz

Badelustige am Nordstrand des Berzdorfer Sees können sich ab dieser Saison sicherer fühlen. Die Stadt Görlitz und die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV) haben am Donnerstag die neue Rettungsstation für den Berzdorfer See offiziell an die Rettungsschwimmer übergeben, die in den vergangenen zwei Jahren am Nordstrand des Berzdorfer Sees als gemeinsames Projekt entstanden ist.

Wie Rathaus-Sprecherin Juliane Zachmann informiert, bietet die neue Anlage auf zwei Etagen "optimale Voraussetzungen für die Rettungsschwimmer". Von der oberen Etage aus könne der gesamte Strand- und Wasserbereich gut überblickt werden. Dafür stehen sowohl zwei außenliegende Aussichtsplattformen als auch ein Innenraum zur Verfügung. Im Erdgeschoss wurde ein Erstversorgungsraum eingerichtet, der mit allen für die Badeaufsicht notwendigen medizinischen Gerätschaften ausgestattet ist. Auch eine Garage für ein kleines Rettungsboot wurde in das Gebäude integriert. So werde durch kurze Wege eine schnelle Rettung von verunglückten Personen gewährleistet.

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Der Görlitzer Oberbürgermeister Octavian Ursu (links) und Gerd Richter von der LMBV an der neuen Rettungswache am Nordstrand des Berzdorfer Sees.
Der Görlitzer Oberbürgermeister Octavian Ursu (links) und Gerd Richter von der LMBV an der neuen Rettungswache am Nordstrand des Berzdorfer Sees. © Stadt Görlitz

„Nachdem wir im vergangenen Jahr zum ersten Mal Rettungsschwimmer am Berzdorfer See eingesetzt haben, erweitern wir mit der Inbetriebnahme der Rettungsstation die Sicherheitsmaßnahmen für unsere Badegäste“, erklärt Oberbürgermeister Octavian Ursu. In einer Videobotschaft meldete sich auch der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer zu Wort und gratulierte zur neuen Rettungsstation. „Ich weiß noch, wie wir am Berzdorfer See standen und den damaligen Container in Betrieb genommen haben, der als Rettungsstation fungierte. Jetzt bekommt das Ganze Hand und Fuß mit einem richtigen Gebäude, mit adäquaten Arbeitsbedingungen“.

Warten auf den Bade-Start

Der Bergbausanierer LMBV war Träger der Baumaßnahme. Die Gesamtkosten für Planung und Realisierung belaufen sich dabei auf rund 600.000 Euro Fremdleistungen. 80 Prozent der Kosten hat der Freistaat übernommen, 20 Prozent die Stadt Görlitz. „Nur die gemeinsame Finanzierung durch den Paragrafen 4 des Verwaltungsabkommens hat die Umsetzung dieses infrastrukturfördernden Projektes möglich gemacht. Im Zuge der Bergbausanierung wäre das nicht möglich gewesen, gleichwohl hätte die Stadt so ein Projekt allein auch nicht umsetzen können“, erklärte Gerd Richter von der LMBV.

Aufgrund der derzeit geltenden Corona-Schutz-Verordnung kann die Badesaison noch nicht starten. Sobald das möglich ist, wird das Deutsche Rote Kreuz (DRK) in der neuen Rettungsstation am Nordstrand (sowie im Rettungscontainer am Nordoststrand) für die Absicherung der Badestellen im Einsatz sein.

Weitere Informationen zum Berzdorfer See finden Sie unter: www.goerlitz.de/see

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