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Rathauschefs von Zittau und Görlitz zählen jeden Schritt

Laufen statt fahren, Treppen steigen statt Fahrstuhl - die Schrittzählerchallenge der Hochschule hat begonnen.

Schritten 2020 gemeinsam zur Schrittzählerchallenge-Siegerehrung: Hochschulrektor Alexander Kratzsch, der Görlitzer OB Octavian Ursu und Zittaus OB Thomas Zenker (v.l.) sowie dahinter Kanzlerin Karin Hollstein und Prorektorin Sophia Keil (rechts).
Schritten 2020 gemeinsam zur Schrittzählerchallenge-Siegerehrung: Hochschulrektor Alexander Kratzsch, der Görlitzer OB Octavian Ursu und Zittaus OB Thomas Zenker (v.l.) sowie dahinter Kanzlerin Karin Hollstein und Prorektorin Sophia Keil (rechts). © Hochschule

Eigentlich läuft Octavian Ursu gern. Also so richtig. Wenn er Zeit hat, dreht der Görlitzer Oberbürgermeister in seinen Laufschuhen auch schon mal eine Runde von fünf bis zehn Kilometern. Nur im Moment kommt er selten dazu, sagt Ursu.

Da kommt die Neuauflage der Schrittzählerchallenge, die die Hochschule Zittau/Görlitz veranstaltet, zur rechten Zeit. Hier nimmt der Görlitzer OB mit seiner Büroleiterin Juliane Zachmann teil. Das heißt: Seit Freitag gilt es sieben Tage lang, so viel wie möglich zu laufen. Sie bilden gemeinsam mit dem Zittauer OB Thomas Zenker und dessen Frau ein Team, das gegen das Rektorat der Hochschule antritt. Hier nehmen Rektor Prof. Alexander Kratzsch und Kanzlerin Karin Hollstein zusammen mit ihrem Wettbewerbspartner das Laufen in Angriff.

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Sieger ist das Team, das am Ende mehr Schritte gelaufen ist. Gemessen wird das mit den hochschuleigenen Schrittzählern. Im vergangenen Jahr war das Ergebnis eindeutig: über 408.000 Schritte für das Team Oberbürgermeister. Das Team Rektorat brachte es immerhin auch auf über 267.000 Schritte.

Zittaus OB Thomas Zenker 2020 bei der Siegerehrung der Schrittzähler-Challenge.
Zittaus OB Thomas Zenker 2020 bei der Siegerehrung der Schrittzähler-Challenge. © Rafael Sampedro/foto-sampedro.de

Seit 2016 gibt es den Wettbewerb schon, eingebettet in die Gesundheits- und Umwelttage der Hochschule. Vor allem richtet er sich an die Menschen mit Bürojobs, von denen die Hochschule und die Stadtverwaltungen nun mal genug haben. Die Görlitzer Verwaltung ist aber erst im vergangenen Jahr zum ersten Mal dabei gewesen. Für den Görlitzer OB steht der Spaß im Vordergrund - und die Werbung für die Hochschule. „Aber natürlich auch die Werbung für mehr Bewegung.“ Das ist ja gerade durch die Pandemie bei vielen etwas zu kurz gekommen.

Bei ihr landen alle Schrittzähler

Letztlich ist das auch das Anliegen der Gesundheitstage. Sie haben zwar pandemiebedingt eine abgespeckte Form, aber neben der Schrittzählersache, an der auch Studenten teilnehmen, gibt es beispielsweise Onlinevorträge über bewusstes Essen im Homeoffice oder Fitness im Homeoffice. Hier stehen Ulrike Bobek von der Fakultät Natur- und Umweltwissenschaften, die das Ganze organisiert, auch Krankenkassen zur Seite. Zudem haben die Leichtathleten der HSG Turbine Zittau in Zittau einen Fitnessparcours aufgebaut, den natürlich auch die Bevölkerung nutzen kann, sagt Ulrike Bobek. Sie ist diejenige, bei der nach der Gesundheitswoche alle Schrittzähler landen und die dann mit dem großen Zählen und Auswerten beginnt.

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