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So entstand der zweitlängste Autobahntunnel Deutschlands

Beim Weiterbau der Trasse nach Görlitz nach der Wende entschied man sich, die Fahrbahn in den Untergrund zu verlegen. Das war vor 25 Jahren.

Ein Eindruck vom Tunnelbau.
Ein Eindruck vom Tunnelbau. © Hans-Ernst Friedrich

Das Teilstück der Reichsautobahn zwischen den Anschlussstellen Bautzen-Ost (Burk) und dem seinerzeit vorläufigen Ende bei Weißenberg war von 1972 bis 1992 gesperrt. Auf ihm wurden 66 Hallen gebaut, die der Getreidestaatsreserve der DDR dienten. Dieser Abschnitt war für den Verkehr unattraktiv, weil die kriegszerstörte Spreebrücke bei Bautzen erst 1977 repariert wurde.

Beim Weiterbau der Trasse nach Görlitz nach der Wende entschied man sich, aus Gründen des Naturschutzes nicht der ursprünglichen Linie über die Königshainer Berge zu folgen, sondern die Fahrbahn in den Untergrund zu verlegen. Es entstand mit dem Tunnel Königshainer Berge der zweitlängste Autobahntunnel in Deutschland. Im März war vor 25 Jahren Baubeginn (unser Bild), und seit 1999 rollt der Verkehr auf der A4 durchgängig von Görlitz bis Dresden und weiter. (SZ)

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