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Das sind die neuen Stadt- und Gemeinderäte zwischen Görlitz und Niesky

Manche Orte sorgen für Schlagzeilen ob der vielen Stimmen für die AfD. Aber nicht überall regiert sie jetzt mit, der Blick in den Städten und Gemeinden ergibt ein gemischtes Bild.

Von Susanne Sodan
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Bald ist es wieder so weit: Die erste Sitzung des neuen Stadtrates - in Görlitz mit einigen anderen Gesichtern als 2019.
Bald ist es wieder so weit: Die erste Sitzung des neuen Stadtrates - in Görlitz mit einigen anderen Gesichtern als 2019. © Nikolai Schmidt

In zahlreichen Medien war Görlitz dieser Tage Thema: bei der ARD, im ZDF - oder auch in der Partnerstadt beim Wiesbadener Kurier: Görlitz als AfD-Hochburg, endgültig. Des Öfteren gingen dabei aber die Kreis- und Stadtergebnisse durcheinander: 40,1 Prozent der Stimmen bei der Europawahl seien in Görlitz an die AfD gegangen, heißt es mehrfach. Tatsächlich ist das aber das Landkreis-Ergebnis. Allerdings, allzu weit entfernt ist man auch in der Stadt Görlitz nicht: Bei der Europawahl gingen 35,4 Prozent der Stimmen an die AfD, und bei der Stadtratswahl 37,2 Prozent. 22.980 Stimmen hat dabei alleine AfD-Stadtratskandidat Sebastian Wippel geholt. In der Praxis sind die Auswirkungen nicht so krass, wie man denken mag: ein Sitz mehr für die Partei im Stadtrat als 2019. Blickt man auf die Ergebnisse der Kommunalwahl über Görlitz hinaus, ergibt sich ein gemischtes Bild: Mancherorts gelang der AfD der Durchmarsch in die Stadt- und Gemeinderäte, andernorts konnten andere Parteien sie in Schach halten und in wieder anderen Orten war sie gar nicht angetreten.

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