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Solarpark am Naturschutzgebiet geplant: Sind Anwohner machtlos?

Der Stadtrat Reichenbach kann ein solches Projekt nicht wirklich verhindern. Trotzdem setzt er ein klares Zeichen zum 21 Hektar großen Solarfeld am Rotstein.

Von Constanze Junghanß
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So wie auf der Fotomontage könnte das an der Kirschallee in Sohland am Rotstein aussehen, wenn die Pläne umgesetzt werden: Links Kirschbäume, rechts der Solarpark.
So wie auf der Fotomontage könnte das an der Kirschallee in Sohland am Rotstein aussehen, wenn die Pläne umgesetzt werden: Links Kirschbäume, rechts der Solarpark. © Constanze Junghanß

Hinter den zugewucherten Ruinen am Sohländer Niederhof beginnt ein kleines Paradies. Auf dem schnurgeraden Weg hinter der Kurve geht es hoch zum Rotstein, die kleine Straße säumen teils uralte Kirschbäume. Links und rechts davon steht der Mais auf den Feldern, Kühe grasen in der Ferne. Fahrzeuge sieht man da in der Regel nicht, dafür ab und an Wanderer, die verzaubert in die Ferne blicken, Handykameras zücken und dem Zug, der parallel von der Kirschallee in Richtung Löbau und Görlitz fährt, hinterherwinken. Nur wenige hundert Meter sind es bis zum Rotstein, Sachsens ältestem Naturschutzgebiet. Dass die Bahn genau da entlangzuckelt wird plötzlich zu einem noch nie vermuteten Problem. Und das hängt mit einer neuen Gesetzeslage zusammen.

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