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Polizei gelingt Schlag gegen Autohehler

Beamten haben ein Lager mit der Beute in Polen entdeckt. Sie stammt von insgesamt 29 Diebstählen. Der Verdächtige könnte für mehrere Jahre hinter Gitter wandern.

Diese Lager in der Nähe von Legnica durchsuchten die Polizisten - und fanden dort jede Menge gestohlene Fahrzeugteile.
Diese Lager in der Nähe von Legnica durchsuchten die Polizisten - und fanden dort jede Menge gestohlene Fahrzeugteile. ©  Polizeidirektion Görlitz

Die Soko Argus ist gemeinsam mit polnischen Polizisten der KMP Legnica und der KWP Wrocław einem mutmaßlichen Autohehler auf die Schliche gekommen. Am vergangenen Mittwoch und Donnerstag hatten die Beamten in der Woiwodschaft Niederschlesien gestohlene Fahrzeugteile gefunden, als sie ein Lager in der Nähe von Legnica durchsuchten, teilt Polizeisprecher Marc Klinger mit.

© Polizeidirektion Görlitz
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Die Gesetzeshüter ordneten die Teile insgesamt 29 in Deutschland gestohlenen Fahrzeugen, vorrangig der Marke Audi, zu. Die Diebstähle hatten sich in Sachsen, Brandenburg, Berlin, Bayern, Hessen und Nordrhein-Westfalen ereignet. Der Gesamtdiebstahlswert betrug etwa eine halbe Million Euro. Das mutmaßliche Diebesgut stellten die Polizisten sicher. Dank der Zusammenarbeit und des direkten Kontakts durch die Gemeinsame Fahndungsgruppe Neiße trugen die Kriminalisten der Soko Argus zu diesem Erfolg bei.

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Bei einem Tatverdächtigen im Alter von 32 Jahren klickten noch vor Ort die Handschellen. Der Pole muss sich nun gegenüber der polnischen Justiz bezüglich des Verdachts der Hehlerei verantworten. Ihm droht aufgrund des erheblichen Umfangs eine Freiheitsstrafe von bis zu zehn Jahren. Den erlassenen Haftbefehl setzte ein Richter gegen Meldeauflagen und der Zahlung einer sehr hohen Kaution außer Vollzug. Die weiteren Ermittlungen der Kommandantur Legnica dauern an.

Polizei ahndet Corona-Regelverstöße

Eine 65-Jährige hat sich am Montagvormittag geweigert, einen Mund-Nasen-Schutz im Bereich des Neiße-Parks zu tragen. Dem ausgesprochenen Hausverbot kam sie ebenfalls nicht nach. Polizisten setzen den Platzverweis durch und schrieben Anzeigen wegen Verdachts des Hausfriedensbruchs sowie des Verstoßes gegen die Corona-Schutzverordnung.

Am Montagabend kamen dann in Görlitz knapp 100 Demonstranten zunächst zu insgesamt drei angemeldeten Versammlungen zusammen. Da die Überschreitung des Sieben-Tage-Inzidenzwertes seit mindestens fünf Tagen andauerte, waren maximal zehn Versammlungsteilnehmer pro Anmeldung erlaubt. Die Ordnungshüter wiesen die Demonstranten auf dieses Gesetz hin. Die knapp 30 Einsatzkräfte zeigten laut Polizei elf Verstöße gegen die Corona-Schutzverordnung an. In neun Fällen prüften sie eine Masken-Befreiung durch ein Attest.

Diebe nehmen Radkappen mit

Am Montagmorgen haben vier Autobesitzer am Peter-Liebig-Hof in Görlitz ihre Fahrzeuge ohne Radkappen vorgefunden. Unbekannte Diebe hatten in der vergangenen Nacht 16 Zierblenden von zwei Audi, einem Mercedes und einem VW gestohlen. Der Schaden beträgt circa 160 Euro. Der Kriminaldienst ermittelt, so Polizeisprecherin Franziska Schulenburg.

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