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Darum spielen die Görlitzer Wasserballer jetzt mit Bautzen

Zum Auftakt in die Minisaison gibt es für das neue Oberliga-Duo einen Sieg und eine Niederlage. Mit welchen Schwierigkeiten das Team noch zu kämpfen hat.

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René Funk wirf den Ball Richtung gegnerisches Tor.
René Funk wirf den Ball Richtung gegnerisches Tor. © Verein

Görlitz/Bautzen. Zwei Jahre lang haben alle darauf hingefiebert. Denn genau zwei Jahre lang mussten in der Oberliga Sachsen der Wasserballer die Punktspiele pausieren. Dabei ist das Ergebnis der letzten Teil-Saison nahezu irrelevant – und eigentlich fast auch die Ergebnisse der nun anstehenden Spiele.

Denn aufgrund der vielseitigen Corona-Regeln war die Görlitzer Schwimmhalle die überwiegende Zeit hinweg komplett geschlossen. Zugelassener Trainingsbetrieb wurde schnellstmöglich wieder wahrgenommen, musste kurze Zeit später aber wieder pausieren. So konnte man sich wieder nur mit Fahrradfahren oder Joggen einigermaßen fit halten. Zuletzt durften lange Zeit wenigstens die Jugendspieler ins Becken springen.

Aber als in der Liga darüber diskutiert wurde, ob man wieder allmählich mit Spielen gegen Mannschaften anderer Vereine starten möchte, war der SV Lok sofort davon zu begeistern. Die Planungen hierfür begannen schon vor geraumer Zeit, als noch die 2G-plus-Regeln galten und nicht jeder so einfach in die Schwimmhalle durfte. Auch angesichts der Unsicherheit, unter welchen Bedingungen nun gespielt werden kann, entschied sich der SV Lok zu einer Zusammenarbeit mit den Bautzener Wasserballern.

Die nächsten Spiele finden im Neißebad statt

Die ersten Spiele bestritt so eine bunt gewürfelte „Masters-Mannschaft“ mit einigen Bautzener Spielern und mit eigenen Nachwuchsspielern aus der Jugend. Insgesamt haben sich für diese „Kurzsaison“ auch nur sechs Mannschaften für die Oberliga angemeldet.

In den beiden ersten Spielen in Dresden gab es jetzt einen Sieg und eine Niederlage. Gegen den DHfK Leipzig II setzte sich der SV Lok Görlitz mit 18:15 durch. Dieses erste Spiel der bunten Truppe sollte auch dazu dienen, um sich gegenseitig kennenzulernen. Die Görlitzer und Bautzener trainieren getrennt voneinander. Dabei hatte man die Leipziger gut im Griff, konnte sich ab dem zweiten Viertel absetzen (9:6) und den Drei-Tore-Vorsprung ins Ziel retten.

Gegen den SWV TuR Dresden folgte eine erwartete 6:11-Niederlage. Die Dresdner haben sich neu formiert und sind aus der 2. Liga abgestiegen. Junge schwimmstarke Spieler streben gemeinsam mit erfahrenen Akteuren den erneuten Aufstieg an. Ein Dresdener Unparteiischer sorgte zum Ärger der Görlitzer in den beiden Vierteln, in denen er für den Görlitzer Rückraum zuständig war, für zahlreiche Herausstellungen. Die beiden anderen Viertel endeten Remis. Die nächsten Partien finden am 9. April zu Hause im Neißebad statt – hoffentlich vor zahlreichen Zuschauern. (ml)