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Top-Springreiter kommen nach Görlitz

Auf dem Rosenhof gibt's von Donnerstag bis Sonntag eines der größten sächsischen Reitturniere zu erleben. Was auf dem Programm steht.

Auf dem Rosenhof gibt's vier Tage lang Spring-Prüfungen zu erleben.
Auf dem Rosenhof gibt's vier Tage lang Spring-Prüfungen zu erleben. © Rosenhof Görlitz

Das Görlitzer Rosenhof-Turnier ist weiter gewachsen. An vier Wettkampftagen ab dem heutigen Donnerstag kämpfen hochklassige Reiter um Siege und Platzierung bei wirklich schwierigen Prüfungen. Reitsportler der Region kommen eher im Rahmenprogramm zum Zuge – mit zwei drei Ausnahmen, eine Woche später folgen auf ähnlich hohem Niveau die Dressurreiter.

Von Donnerstag bis Sonntag wird das erneuerte Reitstadion im Rosenhof zum Mekka für Springreiter. Jeweils vom Morgen an bis in den frühen Abend hinein werden den Besuchern Springprüfungen geboten. Jeden Tag gibt es schwere Prüfungen, bei denen 1,40 Meter hohe Hindernisse überwunden werden müssen, bei der Hauptprüfung am Sonntag sind es noch einmal zehn Zentimeter mehr. Die Veranstalter vom Rosenhof bieten an den vier Turniertagen insgesamt acht solcher schweren Prüfungen an, die auch mit hohen Preisgeldern ausgestattet sind und nicht zuletzt deshalb viele hochklassige Reiter aus den benachbarten Bundesländern, aber auch aus Polen und Tschechien anlocken.

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Allein der Große Preis von Görlitz, ein S***-Springen über 1,50 Meter hohe Hindernisse, ist mit einem Preisgeld von 10.000 Euro, das auf mehrere vorn platzierte Reiter nach einem bestimmten Schlüssel verteilt wird, dotiert. Obendrauf kommt für den Sieger noch ein 3.500 Euro teurer Sattel. Von der Wertigkeit her gehört das Görlitzer Rosenhof-Turnier damit zu den größten in Sachsen – neben einem Turnier in Chemnitz und dem Hallenturnier in Leipzig. Für den Großen Preis am Sonntag hat sich auch der MDR angekündigt, wird diese Prüfung übertragen.

Natürlich ist das Reitturnier noch etwas mehr, nämlich das Sommerfest des Rosenhofs, das gerade für Familien einiges mehr als „nur“ den Reitsport bietet. Es gibt unter anderem einen kleinen Rummel, Verkaufsstände und einen Ausstellungsbereich. Die Veranstalter hoffen auf 2.000 Zuschauer. Auf dem weitläufigen Gelände kann man Abstände recht gut wahren.

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