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Stadt Görlitz: "Doris Bach fordert Ausstieg aus demokratischem Rechtsstaat"

Die Görlitzer Unternehmerin behelligt die Görlitzer Stadtverwaltung weiterhin mit Briefen ihres "Verfassungscafés". Aus dem Rathaus gibt es dazu nun deutliche Worte.

Von Marc Hörcher
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Doris Bach, hier auf dem Nikolaifriedhof zu sehen, ist in Görlitz keine Unbekannte. Die 53-Jährige machte als Unternehmerin, Bio-Bäckerin und Lokalpolitikerin von sich reden. Seit einigen Jahren fällt sie durch ihre "Selbstverwalter"-Gruppe auf.
Doris Bach, hier auf dem Nikolaifriedhof zu sehen, ist in Görlitz keine Unbekannte. Die 53-Jährige machte als Unternehmerin, Bio-Bäckerin und Lokalpolitikerin von sich reden. Seit einigen Jahren fällt sie durch ihre "Selbstverwalter"-Gruppe auf. ©  SZ-Archiv

Die Görlitzer Bio-Bäckerin Doris Bach bezeichnet sich selbst als "Selbstverwalterin". Im Zuge der Corona-Pandemie hatte die Unternehmerin ihre "eigene Unabhängigkeit von der deutschen Nationalität" verfasst, wie sie im Sommer vergangenen Jahres gegenüber Sächsische.de erklärt hatte. Unmittelbar mit diesen Aktivitäten verbunden sind die wöchentlichen Sitzungen ihres sogenannten "Verfassungscafés", die in ihrer Bäckerei in der Langenstraße stattfinden. Protokolle ebendieser Treffen schickt Bach nach wie vor regelmäßig an die Görlitzer Stadtverwaltung. Diese hat sich jetzt mit sehr deutlichen Worten von der Gruppe und ihren Bestrebungen distanziert.

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