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SZ-Zusteller kämpfen sich durch Schnee

In eigener Sache weist SZ darauf hin, dass es wegen des Wetters zu Einschränkungen kommt. Nicht nur Zusteller, die per Rad unterwegs waren, hatten schlechte Karten.

Der 64-jährige SZ-Zusteller Hartmut Heinrich
Der 64-jährige SZ-Zusteller Hartmut Heinrich © André Schulze

Das Schnee-Chaos macht auch der SZ zu schaffen; das Ausliefern der morgendlichen Zeitung im Kreis Görlitz erwies sich mancherorts als schwer bis unmöglich. Wie bereits berichtet, sind zu einigen Zustellern die Lieferfahrzeuge gar nicht vorgedrungen.

Auch unser Mitarbeiter Hartmut Heinrich hatte damit zu kämpfen. Der 64-Jährige trägt seit vielen Jahren jeden Tag bei Wind und Wetter die Zeitung zu den Lesern in Horka. Weil viele Besteller zu weit auseinander wohnen, um zu Fuß zu gehen, nutzt er das Fahrrad. Am Montag musste er die morgendliche Runde unterbrechen, weil durch die ungeräumten Straßen das Radfahren zu gefährlich sei. Später am Tage versucht er, noch einmal durchzukommen: "Besser so, als wenn ich mir die Knochen breche, und die Zeitung gar nicht mehr kommt."

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Falko Krüger, Geschäftsführer des Medienvertriebs, bittet weiter um Verständnis. "Wo die Fahrzeuge hingekommen sind, mussten die Boten oftmals die Zustellung abbrechen und versuchen es gegen Mittag noch einmal", so Krüger weiter. In vereinzelten Fällen könne es sogar bis hin zum Totalausfall kommen. "Wir sind noch am Sondieren der Lage. Hoffen wir, dass Räum- und Streufahrzeuge schnell vorankommen." (SZ)

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