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Markersdorf: Wie der Pfarrer Tennis ins Dorf holte und ein Polizist nicht locker lässt

In Gersdorf leitet ein ehemaliger Kripo-Hauptkommissar den Verein der Tennisfreunde. Die suchen Nachwuchs. Und machen ein Angebot.

Von Constanze Junghanß
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Harald Wenske ist Vorsitzender der Tennisfreunde Gersdorf. Der ehemalige Kriminalhauptkommissar hofft, dass die Mitgliederzahlen steigen.
Harald Wenske ist Vorsitzender der Tennisfreunde Gersdorf. Der ehemalige Kriminalhauptkommissar hofft, dass die Mitgliederzahlen steigen. © Constanze Junghanß

Einen eigenen Tennisplatz kann wohl kaum ein Dorf im Görlitzer Umland bieten. Gilt die Sportart doch als eine, die den „Oberschichten“ und den „Reichen“ vorbehalten sein soll. Harald Wenske, bis zu seiner Pensionierung Kriminalhauptkommissar und bis 2008 Leiter des Fachdienstes Prävention der Polizeidirektion Oberlausitz-Niederschlesien schmunzelt, wenn er so etwas hört. Und dementiert. Der Vorsitzende der Tennisfreunde Gersdorf sagt, das sei ein Mythos, der möglicherweise bis ins 14. Jahrhundert zurückreiche. „Da wurde in Frankreich um Geld gespielt.“ Um die kleinste Werteinheit sei es da gegangen, 15 Dinare pro Spiel, wobei es dann „die Menge finanziell gemacht“ habe.

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