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Touristen als illegale Arbeiter enttarnt

Bundespolizisten haben 15 Ausländer aus Deutschland abgeschoben. Auch den Schleuer kriegten sie.

Symbolfoto
Symbolfoto © Matthias Weber

Bundespolizisten haben am Sonnabend, gegen 2.30 Uhr, in der Nähe der Autobahn einen polnischen Kleintransporter gestoppt und kontrolliert. In diesem saßen neben dem ukrainischen Fahrer sieben Männer im Alter zwischen 22 und 43 Jahren aus Moldau. Die Beamten konnten den Moldauern nachweisen, dass sie nicht als Touristen, sondern als mutmaßliche Schwarzarbeiter unterwegs waren. Das teilte ein Sprecher der Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf am Montag mit.

Dem Fahrer werfen die Bundespolizisten vor, sowohl die Reise als auch die geplante Erwerbstätigkeit organisiert zu haben. Gegen den 41-Jährigen wurden Ermittlungen wegen des Verdachts des Einschleusens eingeleitet.

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Fast an gleicher Stelle stoppte die Bundespolizei am Sonntag, gegen 7.30 Uhr, einen ukrainischen Reisebus. In diesem saßen unter anderem sechs Ukrainer im Alter zwischen 31 und 56 Jahren, die ebenfalls nur zum Zwecke der illegalen Arbeitsaufnahme nach Deutschland eingereist waren. Weil alles daraufhin deutete, dass ein gleichfalls mit dem Bus gereister 32-jähriger Ukrainer der Organisator der Reise war, wurde dieser als Schleuser vorläufig festgenommen.

Inzwischen wurden sowohl die Männer aus Moldau als auch die aus der Ukraine nach Polen zurückgeschoben.

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