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Undichtes Dach: Görlitzer Rathaus prüft Varianten für Reparatur der Jahnsporthalle

Seit Monaten regnet es in die Halle ein. Doch die Angebote für die Reparatur sind sehr teuer. Jetzt soll ein Ausweg gefunden werden.

Von Sebastian Beutler
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Der Görlitzer Bauamtsleiter Torsten Tschage an einer der Tropfstellen in der Jahnsporthalle.
Der Görlitzer Bauamtsleiter Torsten Tschage an einer der Tropfstellen in der Jahnsporthalle. © Paul Glaser/glaserfotografie.de

Auch drei Wochen nach der letzten Stadtratssitzung gibt es noch keine Entscheidung über den Umfang und die Art und Weise der Dachreparatur in der Görlitzer Jahnturnhalle. Das bestätigt das Görlitzer Rathaus auf SZ-Nachfrage.

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Seit Monaten tropft es an zahlreichen Stellen vom Hallendach auf das Parkett. Wo es genau einregnet, ist unklar. Das liegt an der speziellen Dachgestaltung der Halle. Auf dem Dach liegen Platten aus verzinktem Stahlblech mit Farbbeschichtung. Sie sind aneinandergesetzt und bewegen sich bei Wärmeeinstrahlung. Wenn der Regen diese Platten überwunden hat, dann sammelt sich das Wasser in Zwischenräumen und sucht sich dann seinen weiteren Weg.

Wenn es bei Regen zu schlimm vom Hallendach aufs Parkett tropft, müssen im äußersten Falle der Sportunterricht oder die Handballspiele verschoben werden.

Um eine Reparatur zu beauftragten, holte das Bauamt Angebote ein. Sie liegen mit rund 75.000 Euro so hoch, dass dafür der gesamte Reparaturfonds des Haushalts - nicht nur der für die Jahnsporthalle - draufgehen würde. Deswegen hatte Amtsleiter Torsten Tschage vorm Stadtrat auch gesagt, er wisse noch nicht, wie es weitergehen kann.

Das ist auch gegenwärtig noch der Stand der Dinge. Wie Rathaus-Sprecherin Annegret Oberndorfer mitteilt, "werden derzeit weitere Varianten geprüft und, sobald alle relevanten Informationen vorliegen, den zuständigen Gremien zur Entscheidung vorgelegt".