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Unter Drogen über die Autobahn gefahren

Ein 31-jähriger VW-Fahrer war berauscht auf der A4 unterwegs. Nun erwarten ihn Konsequenzen. Zudem ertappte die Polizei erneut einige Corona-Regelbrecher.

Symbolbild
Symbolbild © Symbolfoto: SZ/Jörg Stock

Ein 31-jähriger VW-Fahrer war nicht mehr nüchtern, als die Autobahnpolizei ihn und seinen Caddy am Dienstagabend wegen seiner unsicheren Fahrweise auf der A4 an der Anschlussstelle Nieder Seifersdorf anhielt. Ein Drogentest schlug bei ihm positiv auf die Einnahme von Amphetaminen an. Damit war für den polnischen Staatsbürger die Fahrt zu Ende, so Polizeisprecherin Anja Leuschner. Die Polizisten ordneten eine Blutentnahme an und erstatteten Anzeige. Der Betroffene wird sich auf ein Bußgeld von mindestens 500 Euro und einen Monat Fahrverbot in der Bundesrepublik einstellen müssen.

Bürger brechen Corona-Ausgangssperre

Insgesamt acht Bürger im Alter zwischen 18 und 42 Jahren hat die Polizei in der Nacht zum Mittwoch während einer vierstündigen Kontrolle im Görlitzer Stadtgebiet dabei erwischt, wie sie gegen die Ausgangssperre verstießen. Sie waren einzeln oder zu weit unterwegs, alle hatten keinen triftigen Grund für das Verlassen ihrer Wohnung. Die Ordnungshüter schrieben entsprechende Anzeigen im Sinne der Corona-Schutz-Verordnung.

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Mit Handy hinterm Steuer erwischt

Am Dienstagnachmittag haben Autobahnpolizisten auf der A4 einen 43-jährigen Fahrer eines Renault Master sowie einen 27-jährigen Lkw-Fahrer mit dem Handy in der Hand erwischt. Dadurch abgelenkt, gefährdeten sie den Verkehr und telefonierten auch noch weiter, als die Polizei neben ihnen fuhr. Erst mit dem Anhaltesignal legten sie das Handy weg. Es folgten entsprechende Kontrollen, Belehrungen und jeweils eine Anzeige. Auf die beiden polnischen Bürger kommt laut Leuschner ein Bußgeld von mindestens 100 Euro zu.

Betrunkener VW-Fahrer rammt Toyota

Ein 60-jähriger betrunkener VW-Fahrer hat am Dienstagmittag einen Unfall gebaut, als er in Görlitz auf der Lutherstraße in Richtung Brautwiesenplatz fuhr. Dort prallte er offenbar aus Unachtsamkeit gegen den vor ihm haltenden Toyota einer 64-Jährigen. Verletzt wurde niemand. Bei der Unfallaufnahme pustete der Polo-Lenker umgerechnet 1,1 Promille. Polizisten ordneten eine Blutentnahme an und stellten den Führerschein des Deutschen sicher. Der Sachschaden belief sich laut Polizei auf circa 1.500 Euro. Die Beamten fertigten eine Anzeige wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs.

16 Autofahrer waren nicht angeschnallt

Görlitzer Polizisten haben am Dienstagnachmittag in Niesky und Reichenbach an der Ödernitzer Straße einen Fahrer erwischt, der sein Handy während der Fahrt benutzte. Außerdem hatten sich zehn Lenker, die die Beamten während ihrer einstündigen Kontrolle ertappten, nicht angeschnallt. An der Poststraße in Reichenbach erwischten die Ordnungshüter sechs weitere Fahrer ohne Gurt. Auf den Handynutzer kommt eine Bußgeldanzeige zu. Für die Missachtung der Gurtpflicht ist laut Bußgeldkatalog ein Verwarngeld in Höhe von 30 Euro vorgesehen. Einige der Ertappten beglichen den Betrag direkt. (SZ)

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