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Unter Drogen Unfall gebaut, davon gefahren – Täter gestellt

Der VW-Fahrer hatte am Mittwoch an der Bahnhofsstraße in Görlitz Verkehrszeichen überfahren. Zudem hatte die Polizei mit mehreren Temposündern zu tun.

Die Beamten nahmen einen Drogentest vor (Symbolbild).
Die Beamten nahmen einen Drogentest vor (Symbolbild). © SZ/Jörg Stock

Ein VW-Polo-Fahrer hat am Mittwochnachmittag einen Unfall in Görlitz gebaut und anschließend das Weite gesucht. Wie Polizeisprecherin Anja Leuschner mitteilt, war der 29-Jährige im Kreisverkehr Bahnhofstraße/Krölstraße vom Brautwiesenplatz in Richtung Bahnhof unterwegs.

An der Ausfahrt Bahnhofstraße kam er nach links von der Fahrbahn ab und fuhr über die Mittelinsel. Dort rammte er zwei Verkehrszeichen, welche komplett zerstört wurden. Der polnische Bürger setzte seine Fahrt unvermittelt fort.

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Eine Beamtin beobachtete das in ihrer Freizeit und informierte sofort die Kollegen im Revier. Polizisten stellten den Autofahrer kurz darauf auf der Dr.-Kahlbaum-Allee. Im Zuge der Kontrolle schlug ein Drogentest positiv auf die Einnahme von Amphetaminen an. Die Polizisten ordneten eine Blutentnahme an und stellten die Fahrerlaubnis des Beschuldigten sicher. Der entstandene Schaden betrug etwa 1.500 Euro. Der Verursacher erhielt Anzeigen wegen des Fahrens unter Drogen sowie des unerlaubten Entfernens vom Unfallort.

Reifenplatzer verursacht Tunnelsperrung

Ein Schwerlasttransport ist am frühen Donnerstagmorgen im Tunnel Königshainer Berge an der A4 aufgrund eines Reifenschadens zum Stehen gekommen. Die Beamten sicherten die Gefahrenstelle ab. Die Tunnelbetriebsstelle drosselte die Geschwindigkeit auf 60 km/h und sperrte die rechte Fahrspur. Ein Abschleppunternehmen unterstützte und machte den 65-Tonner wieder rollfähig. Gegen 7.30 Uhr wurde der Tunnel wieder freigegeben.

Temposünder vor Kita erwischt

Insgesamt drei von 25 Autofahrern, die am Mittwochnachmittag vor der Kita an der Martin-Voß-Straße in Niesky unterwegs waren, fuhren dort schneller als erlaubt. Das ergab eine zweistündige Blitzerkontrolle der Beamten. Alle Temposünder kamen mit einem Verwarngeld davon. (SZ)

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