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Brüderstraße künftig für große Lkw tabu

Die Stadt Görlitz will keine Fahrzeuge über 7,5 Tonnen mehr in die Fußgängerzone lassen. Das betrifft auch den Görliwood-Bus.

Solche Bilder soll es künftig nicht mehr geben: Der 15 Tonnen schwere Görliwood-Bus steht im Eingang zur Brüderstraße.
Solche Bilder soll es künftig nicht mehr geben: Der 15 Tonnen schwere Görliwood-Bus steht im Eingang zur Brüderstraße. © Nikolai Schmidt

Schwere Fahrzeuge haben künftig in der Brüderstraße in der Görlitzer Altstadt nichts mehr zu suchen. Darüber informiert Bauamtsleiter Torsten Tschage: „Es wird noch in diesem Monat eine generelle Ausweisung für eine Beschränkung auf 7,5 Tonnen geben.“

Hintergrund sei der zunehmende Verschleiß der Pflasterfläche an der Spitzkehre des Obermarktes, also am Georgsbrunnen. Die gehört bereits zur Fußgängerzone Brüderstraße. Deshalb seien dort Ausnahmegenehmigungen grundsätzlich notwendig, um einfahren zu dürfen. „Hinzu kommt jetzt die Lastbeschränkung“, so Tschage. Diese Ausweisung diene dem Schutz der Verkehrsfläche und werde von der Stadt Görlitz befürwortet. Sie wäre in absehbarer Zeit sowieso ausgesprochen worden.

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Busbetreiber fühlte sich diskriminiert

Jetzt geht es schneller, weil die Abfahrtstellen für die Stadtrundfahrten-Busse neu vergeben werden. Das betrifft auch den 15 Tonnen schweren Görliwood-Bus, den die Stadt nicht an die Spitzkehre des Obermarktes fahren lassen will. Dessen Betreiber, Stefan Menzel, fühlte sich daraufhin von der Stadt diskriminiert, weil schwere Liefer-LKWs bisher einfahren dürfen. Künftig aber dürfen sie das nicht mehr. „Es handelt sich also keinesfalls um eine Schlechterstellung der Stadtrundfahrtenanbieter“, erklärt Tschage.

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