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Das sind die Görlitzer Straßenbau-Pläne für 2021

Die Blockhausbrücke wird auf jeden Fall jetzt ersetzt. Doch eine andere Straße ist noch unsicher.

2016 wurde ein Teilabschnitt der Rothenburger Straße in Görlitz fertiggestellt. Dieses Jahr soll ein weiteres Teilstück ausgebaut werden.
2016 wurde ein Teilabschnitt der Rothenburger Straße in Görlitz fertiggestellt. Dieses Jahr soll ein weiteres Teilstück ausgebaut werden. © Pawel Sosnowski/80studio.net

Neun größere Baustellen sind dieses Jahr in Görlitz geplant, doch im Moment kann Bauamtsleiter Torsten Tschage sich noch nicht sicher sein, ob alle tatsächlich wie geplant umgesetzt werden können. Die SZ fasst den aktuellen Stand zusammen.

Die Blockhausbrücke soll auf jeden Fall ersetzt werden, die Finanzierung ist gesichert. Am Montag sollen die Stadträte den Auftrag an zwei Firmen vergeben. Die neue Brücke wird rund einen Meter höher sein als die alte, entsprechend muss die Straße angepasst werden. Das Ganze wird mindestens zwei Jahre dauern, also bis Ende 2022.

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Die Rothenburger Straße wird zwischen Schlesischer Straße und Birkenallee saniert. Auch hier ist das Geld da, der Stadtrat soll am 25. März den Auftrag vergeben.

Im neuen Brautwiesenpark auf der Bahnhofstraße haben die Arbeiten begonnen, bis Jahresende soll der Park fertig sein.

Auf der Jochmannstraße ist die Planung für den grundhaften Ausbau längst fertig und die Finanzierung geklärt. Eigentlich. „Das Geld war für 2020 gesichert“, sagt Tschage. Da war die Bearbeitung für die Stadt aber zeitlich nicht zu schaffen. Inzwischen haben sich die Kosten um zehn Prozent erhöht. Jetzt ist die Umsetzung vom städtischen Haushalt 2021/22 abhängig – und damit derzeit noch nicht gesichert.

Im neuen Gewerbegebiet Schlauroth werden dieses Jahr zwei Bauabschnitte fertig, einer im April, der andere bis Weihnachten. Der Bau läuft schon seit vorigem Jahr.

Im Ortsteil Tauchritz soll die Berzdorfer Straße im zweiten Halbjahr eine neue Deckschicht erhalten – also die S 128, die als Hauptstraße durch Tauchritz führt. Das Geld aus Sondermitteln des Freistaates für den Straßenunterhalt ist da, insofern ist diese Baustelle sicher – es sei denn, es findet sich keine Baufirma.

Auf der Hugo-Keller-Straße/Grüner Graben soll dieses Jahr die Deckschicht im kleinen Kreisverkehr erneuert werden. Das geschieht ebenfalls aus bereits gesicherten Straßenunterhaltsmitteln.

In Rauschwalde soll auf der Karl-Eichler-Straße, zwischen Reichenbacher- und Hans-Nathan-Straße, eventuell sogar noch etwas weiter in Richtung Kopernikusstraße, der Betonbord gewechselt werden. Die Finanzierung ist gesichert.

Die Sattigstraße war voriges Jahr Umleitungsstrecke beim Bau der Biesnitzer Straße. Nun ist die Sattigstraße selbst marode und erhält zwischen Melanchthon- und Jauernicker Straße eine neue Decke. Auch diese Baustelle ist recht sicher.

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