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Nachwuchs im Tierpark wächst und gedeiht

Das hat die jährliche Inventur im Görlitzer Zoo ergeben. Besonders im Vogelhaus freut man sich über viele Jungtiere.

Die Otter Emma und Yourek machen einem das Zählen leicht.
Die Otter Emma und Yourek machen einem das Zählen leicht. © zoo-goerlitz.de / C.Hammer

Von A wie Alpaka bis Z wie Zwergseidenaffe - der Görlitzer Tierpark beherbergt aktuell insgesamt 671 Tiere in 88 verschiedenen Arten - und damit 72 Lebewesen mehr als noch im vergangenen Jahr. Das habe die jährliche Zählung der Zoobewohner ergeben, teilt Kuratorin Catrin Hammer in einer Pressemeldung mit.

Bei wenigen Vertretern einer Art oder einfach zählbaren Tieren falle das Zählen leicht. Eine Herausforderung seien dann allerdings größere Tiergruppen sowie Tiere, die sich schnell bewegen. Das gelte etwa für die Schwarmfische, die große Schar munterer Sittiche oder die nie stillsitzenden Felsenhörnchen.

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Allein die Population der Wellensittiche hat sich verdoppelt. Nach einigen Jahren Brutverbot durften die Vögel im Zwitscherzimmer 2020 nämlich wieder, erklärt Hammer diese Entwicklung.

Während sich die Axolotl aufgrund des Umbaus im Gastrobereich aus dem Bestand verabschiedet haben, sind Beo, das vom Aussterben bedrohte Sachsenhuhn sowie die aus einer Erbschaft hervorgegangenen Vertreter der Arten Gelbbrustara und Blaustirnamazone neu hinzugekommen.

Ausgestorbene Tiere nachgezüchtet

Als Nachzucht-Höhepunkt des vergangenen Jahres sind acht Kropfgazellen-Jungtiere zu nennen. Zwei davon haben Görlitz bereits Richtung Helsinki verlassen. Weitere erwähnenswerte Nachzuchterfolge gab es auch wieder bei den im Freiland ausgestorbenen Edwardsfasanen und den Vietnam-Sikahirschen.

Für Freunde der Statistik: Die Tiere verspeisten im vergangenen Jahr etwa 48.000 kg Heu, 25.000 kg Gemüse und Obst, 15.000 kg pelletierte Futtermittel, 1800 kg Eintagsküken und 1500 kg Fisch. (SZ)

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